Freitag, 20. September 2019

Kreis Germersheim/Bas-Rhin: Neues Amphibienfahrzeug für den Katastrophenschutz

3. Mai 2017 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Regional
V.li.: Yves Francois, Präsident der Protection Civil du Bas-Rhin, Uwe Keller, Landrat Dr. Brechtel, Albrecht Broemme, Präsident der Bundesanstalt Technische Hilfswerk. Fotos: KV GER

V.li.: Yves Francois, Präsident der Protection Civil du Bas-Rhin, Uwe Keller, Landrat Dr. Brechtel, Albrecht Broemme, Präsident der Bundesanstalt Technische Hilfswerk.
Fotos: KV GER

Kreis Germersheim/Bas-Rhin – Gemeinsam mit dem französischen Partner, der Protection Civil du Bas-Rhin, hat der Landkreis Germersheim ein neues Amphibienfahrzeug angeschafft.

„Es ist eine wichtige Ergänzung im Katastrophenschutz“, sagte Landrat Dr. Fritz Brechtel bei der Ankunft des neuen „Boot-Lkws“ in Germersheim.

Zur ersten Besichtigung des Fahrzeugs mit dem Vorsitzenden des THW Germersheim, Uwe Keller, auf dem THW-Gelände waren auch Vertreter der Protection Civile, der Präsidenten der Bundesanstalt Technisches Hilfswerks, Albrecht Brömme, als Vertreter des Kreistags Martin Brandl und vom Eurodistrict Pamina Frederic Siebenhaar gekommen.

Das Amphibienfahrzeug ist ein weiteres Element zum Schutz der Bevölkerung bei Hochwasser. Das Fahrzeug eignet sich überall dort, wo bei Überschwemmungen Mehrzweckboote, Pontons, schwimmende Arbeitsplattformen oder auch Lkw Schwierigkeiten haben durchzukommen.

Der Landkreis Germersheim und die Protection Civil schulen deutsch-französische Besatzungen und erstellen gemeinsame Einsatz- und Alarmpläne. „Ziel ist es, dass gemischte Mannschaften aus deutschen und französischen Katastrophenschutzhelfern Hilfeeinsätze gemeinsam übernehmen und abarbeiten können. Hochwasser macht an Ländergrenzen schließlich keinen Halt“, so Brechtel.

Das Fahrzeug alleine kostet rund 200.000 Euro. Insgesamt fallen für das Projekt rund 300.000 Euro an. Zur Finanzierung wurden Fördermittel der EU beantragt.

Mit dem Amphibienfahrzeug habe man eine Versorgungslücke geschlossen haben könne im Einsatz grenzübergreifend handeln, sagte Brechtel.

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