Freitag, 03. Dezember 2021

Kandel: Neue Schutzhütte im Bienwald von Kindergartenkindern eingeweiht

3. Dezember 2013 | Kategorie: Allgemein, Kreis Germersheim

Auch das Wetter spielte mit: Stadtbürgermeister Günther Tielebörger, Revierförster Bernd Müller und Beigeordneter Norbert Rapp stellen den Kindergartenkindern die neue Hütte vor.Fotos: Licht/pfalz-express.de
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Kandel – Ein ganze Schar Kinder aus den Kandeler Kitas marschierte am 2. Dezember mit ihren Erzieherinnen und Leiterinnen wie ein bunter Lindwurm durch den Bienwald. Das Ziel: Die neugebaute Schutzhütte gegenüber der „Rentnerbank“, wie Einheimische die Sitzgruppe an einer Wegkreuzung nennen.

Stadtbürgermeister Günther Tielebörger, Beigeordneter Norbert Rapp und Bernd Müller, der Revierförster für den Stadtwald Kandel, wanderten mit.

Die in Zusammenarbeit mit der Stadt Kandel, dem Forstamt, Bauhof, der Dachdeckerei Mindum und mit einer finanziellen Unterstützung des Drogeriemarkts Rossmann errichtete Waldhütte soll vielerlei Zwecken dienen. Zum einen sollen die Kindergartenkinder einen Platz in der Natur haben, an dem sie sich ausruhen oder gemeinsame Aktionen starten können. Zum anderen dient der Platz mitten im Wald dazu, den Kleinen die Natur näher zu bringen und Kenntnisse über Flora und Faune zu vermitteln.

Aber auch für den „normalen“ Wanderer oder andere Gruppen bietet die Hütte Platz und Schutz bei schlechtem Wetter. So nutzt beispielsweise der Angelverein die Waldhütte bei seinen Zusammenkünften oder zünftigen Glühweinwanderungen.

Am Ziel angekommen, staunten Klein und Groß nicht schlecht: Vier Schwedenfeuer säumten den Waldweg, am Wegesrand knisterte ein Lagerfeuer: Für diese Überraschung hatte Bernd Müller gesorgt. Als Belohnung für die fleißigen Wanderer gab es Brezeln und Getränke.

Tielebörger und Müller erklärte den Kindern den Zweck der Hütte und dankten allen an der Umsetzung Beteiligten. Auch Auszubildende des Forstamts hatten tatkräftig mit angepackt.

Bürgermeister Tielebörger wünschte den Kindern viele schöne gemeinsame Erlebnisse in der Waldhütte, Bernd Müller erzählte, dass das Douglasienholz nur etwa 300 Meter entfernt geschlagen wurde. Im Anschluss an den offiziellen Teil durften die Kindergartenkinder die Hütte nebst Umgebung intensiv erkunden und ausprobieren. (cli)

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