
Das „Männerbündnis Kandel“ lässt sich als Verein eintragen – hier die Gründungsmitglieder.
Foto: v. privat
Kandel – Das „Männerbündnis Kandel“, das sich unter anderem gegen die Demonstrationen von „Frauenbündnis Kandel“ und „Kandel ist überall“ wendet, wandelt sich in einen Verein.
In der Gaststätte Römerbad in Rheinzabern hat die Gemeinschaft die Gründungsversammlung des gemeinnützigen Vereins durchgeführt.
Der Name „Männerbündnis“ ist die satirische Antwort auf das „Frauenbündnis Kandel“ des Mannheimers Marco Kurz, der in diesem Jahr an jedem ersten Samstag im Monat eine migrationskritische Kundgebung auf dem Kandeler Marktplatz abhalten will.
Der Verein macht sich die „Förderung der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur, der Völkerverständigungsgedanken und der internationalen Gesinnung“ zur Aufgabe.
Ein Sprecher erklärte: „Diesen Zweck verfolgt er durch die Aufklärung über antidemokratische Tendenzen wie beispielsweise extreme Rechte, Nationalismus, Fremden- und Minderheitenfeindlichkeit, Speziezismus sowie die Recherche und Dokumentation von rechtsextremen, antidemokratischen und faschistischen Strukturen, deren Übergriffe und die kritische Auseinandersetzung mit diesen.“
Weiter erklärte der in der Gründung befindliche Verein, man habe auf der 1. Mitgliederversammlung beschlossen, dass „das Männner*bündnis Kandel e.V. i. Gr. aus Solidarität mit den Kindern der Musikschule Kandel, deren Konzert am 5. Mai wegen der angemeldeten Demonstration von Marco Kurz und seinem sogenannten ´Frauenbündnis´ abgesagt werden musste, keine Gegendemonstration anmelden wird.“
Außerdem sei zu erwarten, dass die Kreisverwaltung Germersheim „zum wiederholten Male jeglichen Gegenprotest an den Ortsrand verlegen würde.“

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Die Ernsthaftigkeit dieser Zeitgeister und die Ernstahftigkeit der Gründung dieses Vereins erkennt man an dem Gruppenfoto. Man hätte noch „Unterdrückung Andersdenkender“ als Satzungsinhalt aufnehmen können. Da würde man aber mit der AntiFa (…) in KOnflikt kommen oder?
Aber Hallo…..jetzt wird’s bleed. Karneval ist vorbei…oder??
Trotz ausgeprägtem Humor kann ich nicht darüber lachen, wenn Kinder und Frauen in Deutschland überproportional häufig von eine bestimmten Gruppe von Migranten vergewaltigt oder umgebracht werden.
Wenn die „Männer“ diese Aktion witzig finden, sei ihnen das gegönnt. Ich würde eine ärztliche Behandlung empfehlen …