Landau/Worms. Was lange währt wird endlich wahr, denn diese Kooperation mit dem Schwerpunkt Informatik hat eine Vorgeschichte. Mit Nicole Eberhard, Lehrerin für Informationsverarbeitung, kamen das Projekt und der Kooperationsgedanke an die BBS Landau.
Die bereits bewährte gute Zusammenarbeit von ihr und dem Dekan des Fachbereichs Informatik der Hochschule Worms, Prof. Dr. Bernd Ruhland, wurde seitens des Schulleiters der BBS Landau, Oberstudiendirektor Wolfgang Peters, gerne aufgegriffen und weiterentwickelt.
Gemeinsam für qualifizierten Nachwuchs
Der Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Jens Hermsdorf, hebt die Bedeutung dieser Bildungspartnerschaft hervor. Die Hochschule Worms stehe dafür, dass Teamplayer ausgebildet werden, die auch in der Lage seien über den Tellerrand hinaus zu schauen.
Der interdisziplinären Arbeit und der Digitalisierung komme dabei eine zunehmende Bedeutung zu und gerade der Fachbereich Informatik sei mit seinen Scharnier- und Katalysatorfunktion die prädestinierte Disziplin, um als Bindeglied und Multiplikator zu agieren.
Den mittlerweile 700 Studierenden des Fachbereichs Informatik werden beste Zukunftsprognosen für den Berufseinstieg nach einem erfolgreich absolvierten Studium prognostiziert. Aber um ein Studium erfolgreich abzuschließen ist es wichtig, dass die Übergänge gelingen und dazu trägt diese Kooperation maßgeblich bei.
Kooperation ist kein Selbstzweck
Beide Vertragspartner sind sich einig, die Studienwahl fällt leichter, wenn die Abiturienten eine klare Vorstellung davon haben, was im Studium auf sie zukommt. Es gilt die Dinge gemeinsam voran zu bringen und die Innovations- und Triebkraft der jungen Menschen zu nutzen.
Schulleiter Wolfgang Peters unterstreicht, dass Erneuerungen immer mit Menschen beginnen, so wie diese Kooperation. Sie ermöglicht der BBS Landau, im Bereich Informatik am Puls der Zeit zu sein und die hohe Innovationskraft der Hochschule Worms nutzen zu können.
Das Übergangsmanagement ist für Schulen und Hochschulen von maßgeblicher Bedeutung. Die BBS Landau sieht sich in der Pflicht, rechtzeitig bei den jungen Menschen die Strukturen und Vorstellungen von einem Studium sichtbar zu machen. Schülern, die eine genaue Vorstellung davon haben, wie es an einer Hochschule zugeht, fällt der Einstieg in ein Studium leichter und sie brechen seltener ab.
Schule und Hochschule wollen das Übergangsmanagement verbessern und darüber hinaus Möglichkeiten für ein Frühstudium im Bereich Datenbanken entwickeln, um Vorstellung und Wirklichkeit bei den jungen Menschen rechtzeitig zusammen zu bringen.
Der Bürgermeister der Stadt Landau, Dr. Maximilian Ingenthron, freut sich, dass mit der Hochschule Worms und der BBS Landau zwei besonders innovationskräftige Partner zusammengefunden haben. Beim Ausblick auf eine sich ständig wandelnde Arbeitswelt sei es besonders wichtig, dass die Menschen zueinander finden, um gemeinsam an einer attraktiven Zukunft zu arbeiten. (bbs-landau)

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