Montag, 17. Juni 2019

Haus zum Maulbeerbaum in Landau: Historisches Kleinod kann erhalten werden – „Yes, we do“

17. Juni 2018 | noch keine Kommentare | Kategorie: Landau, Regional

Besitzerwechsel beim Haus zum Maulbeerbaum.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Landau. „Heute hat ein neues Kapitel begonnen“, freute sich Dr. Michael Zumpe. Das Kleinod „Haus zum Maulbeerbaum“ ist in den Besitz der Genossenschaft Haus zum Maulbeerbaum übergegangen.

OB Hirsch, stellvertretend für die Stadt Landau als Hausbesitzer, übergab den Schlüssel an eine überglückliche Gunhild Wolf.

Dr. Michael Zumpe und Gunhild Wolf können ihr Glück noch gar nicht fassen. OB Hirsch (l.) hat den Schlüssel übergeben.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Dr. Zumpe hatte noch einmal die wechselvolle Geschichte des Hauses beleuchtet, das mehrfach vom Abriss bedroht war. „Ohne zu wissen, wie es gehen sollte“ habe Gunhild Wolf 2011 den Verein „Freunde des Hauses zum Maulbeerbaum“ gegründet um das Haus zu retten.

Unerfahren in der Vereinsarbeit sei sie gewesen, so Wolf und erinnert sich noch an erste Briefe, die sie damals in dieser Sache geschrieben habe.

„Wir wurden belächelt, Viele sagten, was wollt ihr mit dem alten Gelump“, erinnert sie sich. „Aber wir haben durchgehalten, das Haus gehört jetzt der Genossenschaft Haus zum Maulbeerbaum e.G“.

Man empfinde „große Freude“ und wisse um die Verantwortung, so Gunhild Wolf, die das bekannte „yes, we can“ umwandelte: „Yes, we do“.

„Das Tal der Tränen ist durchschritten,“ so OB Thomas Hirsch. Die Stadtspitze habe immer gesagt „Es muss einen Weg geben“. Der Vertrag zwischen der Stadt und der Genossenschaft, der die Übernahme des Hauses besiegelte, war am 4. Juni unterschrieben worden.

Mit der Zusage von Fördermitteln, die nicht zuletzt durch die drei MdBs Gebhart, Hitschler und Lindner, generiert werden konnten, hatte sich das Blatt gewendet, war die Finanzierung ermöglicht worden.

Das Haus kann derzeit nicht betreten werden. In diesem Fall ein gutes Zeichen, denn es zeigt, dass die Arbeiten jetzt voran gehen können. Der Pfalz-Express berichtete hier (desa)

Foto: Pfalz-Express

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