
Die BBS in Wörth braucht dringend eine Rundumerneuerung.
Foto KV GER/mda
Wörth – Die Berufsbildende Schule Germersheim am Standort Wörth bekommt ein neues Gesicht. Das Schulgebäude, das zwischen 1972 und 1984 gebaut und erweitert wurde, wird in zwei Schritten umgebaut, saniert und modernisiert. Dabei werden die Haustechnik, der Schallschutz, der Brandschutz und die Energieeffizienz verbessert.
Der erste Schritt hat schon in den Sommerferien begonnen und betrifft den Gebäudeteil C, in dem die Werkstätten untergebracht sind. Ein Teil davon wurde schon im Jahr 2020 zur Smart Factory umgestaltet.
Der zweite Schritt wird die Gebäude A, B und E umfassen, in denen sich die Klassenräume und der Filmsaal befinden. Für diese Arbeiten müssen die Schüler vorübergehend in ein Ausweichquartier umziehen. „Das lässt sich leider nicht vermeiden“, so Baudezernent Michael Gauly, „Wir suchen derzeit nach einer Möglichkeit, die möglichst geringe Einschränkungen fürs Lernen und Lehren mit sich bringt.“
Das Schulgebäude wurde in den Jahren 1972 bis 1984 errichtet und mehrfach erweitert. Der Komplex besteht aus dem viergeschossigen Hauptgebäude und zwei angefügten eingeschossigen Gebäudeflügeln. Der auf der Nordseite liegende Gebäudeflügel (Bauteil C) beherbergt die Werkstätten, der auf der Südseite liegende Gebäudeflügel (Bauteil B) den Filmsaal sowie zwei Klassenräume. Ein kleinerer Teil der Werkstätten wurde im Jahr 2020 zum Ausbildungszentrum Industrie 4.0 (Smart Factory) umgebaut und in dem Zuge bereits saniert.
„Unter dem Dach der BBS Germersheim-Wörth versammelt sich ein sehr großes Angebot an ganz unterschiedlichen Bildungsgängen. Natürlich ist es uns wichtig, dass die Rahmenbedingungen passen“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel. „Für fast 24 Millionen Euro wird die Schule in Wörth daher jetzt modernisiert. Die Bausubstanz und die Haustechnik sind veraltet, Brandschutz, Schallschutz und vor allem auch energetische Vorgaben müssen umgesetzt werden. Am Ende wird das Schulgebäude ein top-sanierter Ort sein, an dem Lernen hoffentlich allen Schülerinnen und Schülern auch Spaß macht.“
Von den 24 Mio. Euro entfallen etwas mehr als neun Mio. Euro auf die energetische Sanierung, ca. 14 Mio. Euro auf die Schulbausanierung inklusive der Brandschutzmaßnahmen. Abzüglich der der Landes-Förderungen beträgt der Kostenanteil des Landkreises Germersheim etwa 16,5 Mio. Euro.

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