Montag, 18. November 2019

Grenzübergreifendes Thema: Passende Lösungen für Wohnen im Alter – elsässische Delegation besucht Maximiliansau

2. November 2016 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim
Die französische Delegation vor dem Pamina-Haus des Betreuten Wohnens des Investors Konzok bestehend aus dem Bürgermeister von Mertzwiller, den Beigeordneten, Verwaltungsmitarbeitern sowie Vertretern des Departement Bas-Rhin und der Eurodistrict-Pamina-Geschäftsstelle zusammen mit dem Erste Kreisbeigeordneten Dietmar Seefeldt. Foto: KV GER

Die französische Delegation vor dem Pamina-Haus des Betreuten Wohnens des Investors Konzok bestehend aus dem Bürgermeister von Mertzwiller, den Beigeordneten, Verwaltungsmitarbeitern sowie Vertretern des Departement Bas-Rhin und der Eurodistrict-Pamina-Geschäftsstelle zusammen mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Dietmar Seefeldt.
Foto: KV GER

Maximiliansau/Mertzwiller – Die demografische Entwicklung ist auf beiden Seiten der deutsch-französischen Grenze weitgehend gleich.

Eine 15-köpfige Delegation von Kommunalpolitikern und Fachkräften aus der Gemeinde Mertzwiller im Elsass besuchte unlängst zu Informationszwecken das betreute Wohnen im Pamina-Haus des Privat-Investors und Betreibers Peter Konzok in Maximiliansau.

Da in der 3.500 Einwohner-Gemeinde Mertzwiller demnächst die Schaffung einer Wohneinrichtung für Senioren ansteht, wollten Bürgermeister Jean-Claude Strebler, seine Beigeordneten und Fachleute aus der Verwaltung hören und sehen, welche Konzepte im Landkreis Germersheim dafür verfolgt werden.

Begleitet wurde die Delegation von Remi Bertrand, Vize-Präsident des Conseil Départemental du Bas-Rhin, und Vertretern der Geschäftsstelle des Eurodistrict Pamina in Lauterbourg.

Für die Kreisverwaltung Germersheim unterstrich Dietmar Seefeldt als Stellvertreter von Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Die Zukunft liegt in kleinräumig vernetzten, barrierefrei gebauten Wohnangeboten für Ältere, die mit umfangreichen Dienstleistungen den Menschen ermöglichen, auch im hohen Alter und sogar bei Pflege im Dorf oder Stadtteil zu bleiben.“

Peter Konzok gab den Besuchern aus dem Departement Bas-Rhin detaillierte Einblicke in die bauliche Gestaltung der Wohn-Appartements, die vertraglichen Regelungen, die gebotenen Serviceleistungen und insbesondere zu Kosten und Preisen.

Harald Nier, in der Kreisverwaltung zuständig für Pflegestrukturplanung, informierte über innovative Ansätze der pflegerischen Versorgung in den Wohnquartieren mit kleinen Wohn-Pflegegemeinschaften mit maximal 12 Plätzen.

Die bei dem Besuch gewonnenen Eindrücke und Informationen werden nun, wie Bürgermeister Strebler betonte, in geeigneter Weise auf das eigene Projekt angepasst.

Alle Beteiligten waren sich an Ende einig, dass man in Kontakt bleiben wolle, um die Herausforderungen der älter werdenden Gesellschaft in den Dörfern und Städten der Südpfalz und des Elsaß erfolgreich zu meistern.

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