
Wladimir Putin schert sich nicht um den Beschluss des Internationalen Seegerichtshofs.
Foto: dts Nachrichtenagentur
Moskau – Die russischen Behörden werden dem Beschluss des Internationalen Seegerichtshofs, das beschlagnahmte Greenpeace-Schiff „Arctic Sunrise“ freizugeben, keine Folge leisten.
Dies teilte der Kreml offiziell mit. „Wir werden darauf nicht reagieren“, sagte ein Regierungsvertreter am Samstag. „Wir werden an diesem Prozess nicht teilnehmen.“ Er verwies darauf, dass Russland die Konvention über die Befugnisse des Seegerichtshofs nur mit Vorbehalt ratifiziert habe.
Russland lasse sich nicht von politischen Wünschen, sondern nur von seinen eigenen Gesetzen leiten. Zudem seien die meisten inhaftierten Greenpeace-Aktivisten bereits wieder auf freiem Fuß.
Das Seegericht mit Sitz in Hamburg hatte angeordnet, dass Schiff gegen eine Kaution von 3,6 Millionen Euro wieder freizugeben. (dts Nachrichtenagentur)
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