
Die Arctic Sunrise protestierte nahe einer Ölförderplattform gegen die Förderung in der Arktis.
Foto: DCwom/wikimedia commons/CC-BY-SA-3.0
Berlin – Die russische Küstenwache hat in der Arktis Warnschüsse in Richtung des Greenpeace-Schiffs „Arctic Sunrise“ abgegeben.
Die Umweltschützer hatten am Dienstag nahe einer Ölförderplattform gegen die Förderung in der Arktis protestiert, teilte Greenpeace am Mittwoch mit. Bei den Protesten wurden mehrere Aktivisten festgenommen. Die Küstenwache habe zudem damit gedroht, das Greenpeace-Schiff direkt zu beschießen, wenn es die internationalen Gewässer um die Plattform nicht unverzüglich verlasse, hieß es seitens der Umweltschützer.
„Greenpeace wird auch künftig für den Schutz der Arktis protestieren“, sagte Christoph von Lieven, Sprecher von Greenpeace. Die Gewalt gegen friedliche Proteste müsse sofort gestoppt werden, forderte der Sprecher der Umweltschutzorganisation. „Es wird wieder klar, dass die russische Regierung mehr Interessen daran hat, ihre unverantwortlich handelnden Ölfirmen zu schützen als die Arktis.“(dts Nachrichtenagentur)
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