Limburg – Der geplante erste Auftritt des Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst vor einem größeren Forum in Deutschland empört Limburger Katholiken.
Der nach Rom berufene Geistliche soll im April als Zugpferd eines Kongresses des „Forums Deutscher Katholiken“ in Aschaffenburg über die „Verkündigung der Verlässlichkeit“ reden.
Tebartz-van Elst musste seinen Bischofssitz verlassen, nachdem öffentlich geworden war, dass er für den Bau seiner prunkvollen Resdenz viele Millionen Euro verprasst hatte.
Den Auftritt seines ehemaligen Bischofs bezeichnet der Limburger Priester Hubertus Janssen laut „Spiegel“ als „eine einzige Katastrophe“ und „Schlag ins Gesicht aller gutgläubigen Katholiken“.
In Limburger Gemeinden forderten Katholiken die Kongressveranstalter auf, ihrem „unbelehrbaren Bischof keine Plattform zu bieten“. (dts Nachrichtenagentur)

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