Sonntag, 20. Oktober 2019

Gedenkfeier zum Jahrestag der Bombenangriffs auf Landau – Hirsch: „Ein Tag der Trauer!“

17. März 2016 | noch keine Kommentare | Kategorie: Allgemein, Landau
Im Kreuzgang der Pfarrei Heilig Kreuz legte Oberbürgermeister Thomas Hirsch gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, Vertretern der Kirchen und des Stadtrates einen Kranz nieder. Foto: stadt-landau

Im Kreuzgang der Pfarrei Heilig Kreuz legte Oberbürgermeister Thomas Hirsch gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, Vertretern der Kirchen und des Stadtrates einen Kranz nieder.
Foto: stadt-landau

Landau. „Der 16. März ist ein Tag der Trauer. Ein Tag, der sich in das kollektive Gedächtnis unserer Stadt eingeprägt hat.

Wenige Wochen vor Kriegsende musste Landau noch einmal die volle Brutalität des Krieges erleben. Um die Mittagsstunde waren die Flugzeuge mit ihrer todbringenden Last gestartet und erreichten Landau erstmals gegen 14.30 Uhr.

Sechs Angriffswellen gab es insgesamt. 176 Menschen fanden an diesem Tag den Tod, viele wurden verschüttet und verletzt“, erinnerte Oberbürgermeister Thomas Hirsch an die Opfer des Bombenangriffs auf Landau am 16. März 1945.

An der Gedenktafel im Kreuzgang der Pfarrei Heilig Kreuz, wo an diesem Tag 38 Menschen ihr Leben lassen mussten, legte er gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, Vertretern der Kirchen und des Stadtrates einen Kranz nieder. Pfarrer Karsten Geeck sprach als Hausherr der Augustinerkirche ein Friedensgebet.

Mit dem Gedenken an die Opfer solle man sich auch immer wieder vor Augen halten, wie schrecklich der Krieg für die Menschen sei, egal in welchem Land, so Hirsch. „Es ist wichtig, dass wir den Frieden aktiv fördern, gerade auch, wenn wir aktuell von der ‚Beseitigung von Fluchtursachen in den Herkunftsländern der Flüchtlinge‘ sprechen“, betont er.

Die Geschichte Deutschlands habe gezeigt, welches Leid entstehen kann, wenn für gesellschaftliche Herausforderungen einfache Parolen als Lösung angeboten werden, so Hirsch weiter. „Unser Gedenken richtet sich sowohl in die Vergangenheit – als Anteilnahme – als auch in die Zukunft – als Mahnung.“ (stadt-landau)

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