Sonntag, 15. September 2019

Gebhart und Rüddel zu Besuch bei Pflegeschülern an der BBS SÜW – Thema Pflege diskutiert

16. Februar 2018 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße, Politik regional

Thomas Gebhart und Erwin Rüddel im Kreis von Schülern und Lehrern.
Fotos: Meyer

Annweiler – Auf Einladung des südpfälzischen CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Gebhart kam Erwin Rüddel (CDU), Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag, an die Berufsbildende Schule SÜW in Annweiler.

Gemeinsam mit rund 50 Schülern und einigen Lehrkräften wurde angeregt über die Herausforderungen in der Alten-, Kranken-, und Kinderkrankenpflege diskutiert. Es ging vor allem darum, von den angehenden Pflegekräften zu erfahren, wo der Schuh drückt.

Nach dem Koalitionsvertrag sollen so schnell wie möglich 8.000 neue Stellen für Pflegekräfte geschaffen werden.

Diese stellten dabei jedoch nur einen ersten Schritt dar. Bei 13.000 Einrichtungen in Deutschland brauche es mehr als 8000 zusätzliche Stellen, so Rüddel. Besonders wichtig sei bei der Schaffung neuer Stellen die Finanzierung. Diese Finanzierung werde durch die Krankenkassen getragen und nicht durch den Eigenanteil der Pflegebedürftigen.

In Zukunft soll außerdem eine Mindestzahl an Pflegekräften in Krankenhäusern festgeschrieben werden. Auch sollen künftig Anreize für Rückkehrer und Quereinsteiger in den Pflegeberuf gesetzt und der Wechsel von Teil- zu Vollzeitbeschäftigungen gefördert werden.

Durch diese und weitere Maßnahmen soll dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegengewirkt werden, so Gebhart und Rüddel. Für die CDU-Politiker steht fest: „Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen. Wir wollen eine menschenwürdige Pflege. Dazu braucht es jetzt bessere Bedingungen für die Pflegekräfte.“

Durch die fortschreitende Digitalisierung ergäben sich zwar Chancen in der Pflege und Möglichkeiten zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Die beiden CDU-Politiker bekräftigten jedoch: „Das Einfühlungsvermögen einer menschlichen Pflegekraft ist jedoch unersetzlich.“ (red)

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