Dienstag 18.August 2026

Fünf Jahre nach Flutkatastrophe im Ahrtal: Bundespräsident Steinmeier besucht Ausstellung „We AHR strong“

14. Juli 2026 | Kategorie: Rheinland-Pfalz

Nach dem Hochwasser 2021 im Ahrtal.
Foto: dts Nachrichtenagentur

Altenahr / Bad Neuenahr-Ahrweiler – Zum fünften Jahrestag der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit Spitzenpolitikern des Landes die Region besucht.

Im Mittelpunkt des Gedenkens standen der Besuch einer Fotoausstellung in Altenahr sowie eine anschließende feierliche Kranzniederlegung für die Opfer des Hochwassers, bei dem im Juli 2021 allein im Ahrtal 136 Menschen ihr Leben verloren hatten.

Ausstellung „We AHR strong“ am Bahnhof Altenahr

Am Vormittag besichtigte das Staatsoberhaupt in Begleitung von Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) und dessen Stellvertreterin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) die Ausstellung „We AHR strong“ am historischen Bahnhof von Altenahr.

Die Schau zeigt Porträts und Interviews von Betroffenen, die von ihrem Schicksal, aber auch von Mut und Hoffnung berichten. Landrätin Cornelia Weigand dankte den Bürgern, die ihre tiefen persönlichen Erfahrungen für dieses Projekt geteilt haben.

Steinmeier würdigt Solidarität und Wiederaufbau

„Fünf Jahre nach der schrecklichen Ahrflut sind wir hier, um der Opfer zu gedenken und zu zeigen, dass der Schmerz und das Leid nicht vergessen sind“, so Steinmeier vor Ort. Weiter erklärte er, dass dieser Ort zwar für die Zerstörung stehe, aber eben auch für Würde, Stolz und eine übergroße Solidarität beim Wiederaufbau. Die Bilder erzählten eindrucksvoll davon, wie die Menschen diese schwere Zeit gemeinsam gemeistert haben.

Kranzniederlegung in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch folgte ein stilles Gedenken auf dem Ahrtorfriedhof in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Mit einer feierlichen Kranzniederlegung erinnerten die politischen Vertreter an die Verstorbenen der Katastrophennacht.

Schnieder und Bätzing-Lichtenthäler erneuerten dabei das Versprechen, das Tal beim fortlaufenden Wiederaufbau auch in Zukunft verlässlich zu unterstützen und die Erinnerung an die Opfer lebendig zu halten.

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