Samstag, 31. Juli 2021

Filmpremiere am 25. November in Germersheim: Deutsch-Afghanischer Film zum Thema Beziehungen

21. November 2018 | Kategorie: Kreis Germersheim

Plakat über Sprechergruppe „Ohrenschmaus“.

Germersheim – Am Sonntag, 25. November zeigt der aus Afghanistan stammende Schauspieler, Regisseur und Filmemacher Hafiz Ullah Sahel seinen neuesten Film im alten Regina-Kino.

Der 50-minütige Film wurde in Deutschland und Afghanistan gedreht und erzählt die Geschichte eine Flüchtlings, der sich in Deutschland neu verliebt, obwohl er zuhause in Afghanistan bereits eine Familie hat.

Der 35-Jährige Hobby-Filmemacher kam vor einigen Jahren als Laien-Schauspieler zum Film und hat in seiner Heimat Afghanistan bereits in über 30 Filmen mitgewirkt. Dabei reichte sein Spektrum von Actionfilmen über Liebesdramen, Klamauk und Comedy bis hin zu ernsten und politischen Filmen.

Eigentlich ist er gelernter Tischler, hat aber in den letzten Jahren seine Liebe zum Film in den dominierenden Mittelpunkt seines Tuns gestellt.

Nach seiner Flucht gelangte Hafis Ullah Sahel im Jahr 2015 zunächst nach Trier und vor dort nach kurzer Zeit nach Germersheim, wo er nun am 25. November 2018 seinen ersten, zum Teil auch in und um Germersheim gedrehten Film präsentiert.

Hafiz Ullah Sahel schreibt nicht nur die Drehbücher seiner Filme, sondern er bewegt sich als Regisseur und Schauspieler auch selbst vor und hinter der Kamera und schneidet seine Filme mittlerweile in Eigenregie.

Sein jüngstes Werk trägt den Titel „Vergessene Liebe“. Der bilderstarke, eingängige Film läuft derzeit in Afghanischer Sprache mit englischem Untertitel. Eine Synchronisation des Films in deutscher Sprache ist derzeit noch in Planung.

Der Eintritt zur Filmpremiere ist frei.

Am 25. November 2018 um 18 Uhr im alten Regina Kino (Einlass am 17 Uhr), Sandstraße 12a, Germersheim.

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3 Kommentare auf "Filmpremiere am 25. November in Germersheim: Deutsch-Afghanischer Film zum Thema Beziehungen"

  1. Kai Schnabel sagt:

    Der afghanische Laien-Schauspieler (davon gibt es viele) musste also fliehen, konnte aber, nach seiner Flucht, einen Film in Deutschland und Afghanistan drehen. Wurde er während der Dreharbeiten nicht „politisch verfolgt“?

  2. Markus sagt:

    Wohl ein sonderbarer Asyl suchender.

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