Brüssel – Das Europaparlament erwägt einen millionenschweren Neubau seines Hauptgebäudes in Brüssel.
Ein entsprechender Beschluss für den Start eines Architektenwettbewerbs steht bereits für Montag auf der Tagesordnung des Parlamentspräsidiums, berichtet der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe.
Demnach sind zwei Varianten im Gespräch. Denkbar ist zum einen ein grundlegender Umbau des bestehenden Gebäudes nebst energetischer Sanierung. Die zweite Option wäre ein Abriss mit anschließendem Neubau.
Etwa 345 Millionen Euro würde die Sanierung kosten, über 380 Millionen der Neubau. Der Generalsekretär des Europaparlaments, Klaus Welle, bestätigt dem Magazin die Überlegungen. Als Grund führte er nicht nur dringenden Modernisierungsbedarf des 1993 eröffneten Gebäudes an.
Zudem sei der Bau, der auch den Brüsseler Plenarsaal beherbergt, nicht ausreichend gegen Terrorangriffe geschützt. (dts Nachrichtenagentur)
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