
Erdogan wollte eigentlich in einer Halle sprechen (Erdogan-Anhänger vor drei Jahren in Karlsruhe).
Archivfoto: Pfalz-Express/Licht
Ankara – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan will im Rahmen seines Staatsbesuchs in Deutschland vom 27. bis 29. September offenbar auch die Ditib-Moschee in Köln besuchen.
Die türkische Staatsführung habe diesen Wunsch bei den deutschen Gastgebern angemeldet, berichtet die „Rheinische Post“. Das Treffen mit Landsleuten könnte demnach am dritten Tag des Besuchs Erdogans, am 29. September, stattfinden.
Die ursprüngliche Idee, eine Großveranstaltung mit Tausenden Deutschtürken in einer Halle, stößt auf Skepsis in der Bundesregierung.
Im Gespräch waren das Berliner Tempodrom und die Dortmunder Westfalenhalle. Ein Berater der türkischen Regierung bestätigte am Dienstag der „Rheinischen Post“, dass Erdogan nun die Moschee besuchen wolle.
„Wir wollen dies aber nur im Einvernehmen mit der deutschen Politik machen“, sagte er. Die deutsche Seite hielt sich bedeckt. „Derzeit laufen die Planungen für den Staatsbesuch des türkischen Präsidenten Erdogan.
Zu einzelnen Programmpunkten informieren wir zu gegebener Zeit“, sagte eine Sprecherin des Bundespräsidenten. Eine Sprecherin der Stadt Köln sagte, für einen Besuch Erdogans liege keine Anfrage vor. (dts Nachrichtenagentur)

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