Sonntag 19.Juli 2026

Eine Ära geht zu Ende: Margarete Klein vom Sozialdienst Germersheim tritt in den Ruhestand

15. Juli 2025 | Kategorie: Kreis Germersheim

Tafel-Vorsitzender Karl-Heinz Hoffmeister und Margarete Klein.
Foto: Bogdan Smolinski

Germersheim – Nach Jahren unermüdlichen Engagements für die Bedürftigen der Stadt tritt Margarete Klein vom SKFM (Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer) Germersheim in den wohlverdienten Ruhestand.

Besonders durch ihre langjährige Organisation des Bringdienstes für die Tafel Germersheim hat sie das Leben vieler Menschen in der Region maßgeblich erleichtert und geprägt.

Margarete Klein war weit mehr als nur eine Organisatorin; sie war für viele eine wichtige Stütze, eine verlässliche Ansprechpartnerin und ein Gesicht der Hoffnung. Mit großem Herz und unermüdlichem Einsatz stellte sie sicher, dass die Lebensmittelspenden der Tafel zuverlässig genau dort ankamen, wo sie am dringendsten gebraucht wurden – häufig bei Menschen, die aus gesundheitlichen oder Altersgründen nicht selbst zur Ausgabestelle kommen konnten.

Unter ihrer Leitung entwickelte sich der Bringdienst zu einem unverzichtbaren Service, der nicht nur logistisch perfekt aufgestellt war, sondern auch von tiefer Empathie und dem Verständnis für die individuellen Lebenssituationen der Empfänger getragen wurde. Ihre Arbeit ging oft weit über die reine Koordination hinaus: Margarete Klein knüpfte persönliche Kontakte, hörte zu und schenkte den Menschen Würde und Wertschätzung.

Die Lücke, die sie hinterlässt, wird groß sein. Kolleginnen und Kollegen beim SKFM und bei der Tafel Germersheim, vor allem aber die Empfänger des Bringdienstes, werden ihren Einsatz und ihre herzliche Art schmerzlich vermissen. Alle sind sich einig: Margarete Klein hat Großes geleistet und einen nachhaltigen Unterschied im Leben vieler Mitbürger gemacht.

„Für ihren wohlverdienten Ruhestand wünschen wir ihr alles erdenklich Gute, viel Freude und Erholung – und dass sie die Zeit, die sie so selbstlos für andere eingesetzt hat, nun ganz für sich selbst genießen kann“, so die Tafel-Mitarbeiter. 

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