Dienstag 13.Oktober 2026

Eincremen nicht vergessen – so wichtig ist Sonnenschutz

10. August 2024 | Kategorie: Freizeit & Hobby, Gesundheit, Ratgeber

Wenn die Tage länger werden und die Temperaturen steigen, bringt der Sommer auch eine unsichtbare Gefahr mit sich. Zwar ist längst hinlänglich bekannt, dass die UV-Strahlung unsere Gesundheit schädigen kann.

Das Eincremen wird oft dennoch nur halbherzig und widerwillig erledigt. Doch nicht nur im Sommer sollte Sonnencreme zu den unverzichtbaren Utensilien gehören.

Warum der Sonnenbrand so gefährlich ist

Vor allem zu Beginn des Sommers passiert es schnell einmal, dass die Haut in Mitleidenschaft gezogen wird. Wer die ersten warmen Sonnenstrahlen ohne Sonnencreme genießt, riskiert nämlich schon nach rund 15 Minuten einen Sonnenbrand. Zwar sind die Rötung und die damit einhergehenden Schmerzen der entzündlichen Reaktion schmerzhaft, nach drei bis fünf Tagen klingen die Beschwerden aber ohnehin wieder ab.

Viel gefährlicher ist der Sonnenbrand jedoch wegen der unbemerkten DNA-Schäden der Hautzellen, die mit einer Überdosis von UV-Strahlung einhergehen können. Dadurch ergeben sich nicht nur kosmetische Hautprobleme wie Muttermale, auch das Risiko für Hautkrebs steigt deutlich an. Wie alarmierend die Zahlen sind, zeigt ein Blick auf die Auswertungen des Statistischen Bundesamts.

Dabei beginnt die Erkrankung oft schleichend und viele Betroffene erkennen die Hautveränderung erst spät. Das gilt vor allem dann, wenn die geschädigten DNA-Zellen auf dem Rücken oder der Kopfhaut bösartig werden.

Einmal eincremen ist oft nicht genug

Wer im Urlaub gerne im Meer badet oder im Sommer einen Sprung ins kühle Nass wagt, sollte sich danach bald wieder eincremen. Selbst wasserbeständiger UV-Schutz lässt nämlich deutlich nach, wenn die Haut über längere Zeit hinweg nass ist. Wird die Sonnencreme abgewaschen, besteht natürlich kaum noch eine Schutzfunktion. Übrigens gilt das auch, wenn bei sommerlichen Temperaturen stark geschwitzt wird.

Grundsätzlich wird empfohlen, dass Sonnencreme alle drei bis vier Stunden erneut aufgetragen werden sollte. Zudem ist es auch wichtig, den passenden Lichtschutzfaktor zu wählen. Für helle Hauttypen empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz einen LFS von mindestens 30. Im Winter auf der Skipiste oder im Sommer am Meer sollte hingegen immer direkt zu Lichtschutzfaktor 50 gegriffen werden.

Mythen über Sonnencreme – was nicht ganz richtig ist

Auch heute verzichten Menschen noch gerne auf Sonnencreme, um eine schöne Bräune zu bekommen. Ein gängiger Mythos besagt nämlich, dass der Sonnenschutz verhindert, dass sich die Haut färben kann. Doch dem ist nicht so, denn trotz reichlich Sonnencreme werden die Pigmentzellen in der Haut aktiviert. Vor allem im Sommer sollte übrigens auch an bewölkten Tagen nicht auf den UV-Schutz vergessen werden.

Wolken alleine sorgen zwar für Schatten, die gefährliche Strahlung dringt aber dennoch bis zur Haut vor. Auch der von Bäumen gespendete Schatten ist nicht immer ausreichend, um sich vor einem Sonnenbrand schützen zu können. Tatsächlichen Schutz bietet beispielsweise nur eine Überdachung, welche die UV-Strahlung blockiert.

Ein weiterer Mythos besagt, dass es für gebräunte Haut keine Sonnencreme mehr braucht. Doch auch das stimmt nicht und kann auf Dauer ganz schön gefährlich werden. Selbst im Solarium gebräunte Haut ist nach wie vor anfällig für einen Sonnenbrand. Die Folgen sieht man dann zwar weniger, spürt sie aber vor allem. Ein unangenehmes Brennen oder Jucken deuten darauf hin, dass die Haut auf zu viel UV-Strahlung mit einer entsprechenden Entzündung reagiert.

Gefällt Ihnen unsere Zeitung?

Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.

⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Zur Startseite

Abonnieren Sie auch unseren Pfalz-Express-Kanal bei YouTube

Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Kommentare sind geschlossen