Wohnungs- und Hausbesitzer in der Pfalz haben heutzutage viele Möglichkeiten, ihr Heim vor Dieben zu schützen: Clevere Sicherheitsschlösser und einbruchhemmende Fenster, Alarm- und T, Smart Home-Technologie. Schon allein bei der Haustür gibt es viele Mittel.
Die Tür selbst
Die Tür selbst ist oft schon der Schlüssel zur Sicherheit. Türen werden in 6 verschiedene Widerstandsklassen (RC 1-6 oder auch WK 1-6) eingeteilt. Türen der Klassen 1-4 werden vorrangig für private Wohnräume, die Klassen 4-6 für gewerbliche Räume installiert.
Je höher die Widerstandklasse, desto höher die Sicherheit. Keine Tür ist jedoch 100 Prozent sicher, lediglich die Zeit, die ein Einbrecher benötigt, um die Tür zu öffnen, unterscheidet sich. Während eine Tür der Klasse 2 innerhalb von 3 Minuten überwunden werden kann, benötigen Einbrecher mit entsprechender Ausstattung bei einer Tür der Klasse 6 circa 20 Minuten.
Da Zeit oft kostbar ist, geben viele Diebe bereits nach wenigen Minuten auf. Zudem steigt die Chance, dass der Täter von Nachbarn oder anderen entdeckt wird, je länger er an der Tür werkelt.
Das Schloss
Auch das Schloss in der Tür ist mitentscheidend für die Sicherheit der Privaträume. Heute gibt es einbruchhemmende Schließzylinder und Schließvorrichtungen, die eine Mehrfachverriegelung ermöglichen. Viele Türen können mit 3-facher oder sogar 9-facher Verriegelung ausgestattet werden. Das bedeutet, dass nicht nur in Höhe des Hauptschlosses eine Verriegelung besteht, sondern an weiteren Stellen der Tür.
Die Befestigung
Eine sichere Tür setzt auch eine ausreichende Befestigung voraus. Hat die Tür im Rahmen oder in der Hauswand nicht hinreichend Halt, kann sie keine Sicherheit gewährleisten. Ist der Untergrund hohl oder weich, bietet das Eindringlingen beste Möglichkeiten, die Tür aufzubrechen.
Bei einem unzureichenden Untergrund sollte man zusätzliche Sicherungen und Befestigungsmittel verwenden. Türen sollten zudem vom Fachmann installiert werden, denn er sorgt dafür, dass die Tür so eingebaut wird, dass sie maximale Sicherheit gewährt.
Smart Home-Überwachung
Smart Home wird immer beliebter, denn die intelligenten Technologien eröffnen neue Möglichkeiten im Bereich Sicherheit für Zuhause. Auch hierbei gibt es einiges für den Haustürbereich.
Ein immer beliebter werdendes Mittel sind zum Beispiel smarte Video-Gegensprechanlagen wie solche von Fibaro. Dabei handelt es sich um kleine multifunktionale, interaktive Türwächter: Zusätzlich zur heute gängigen Gegensprechfunktion verfügen smarte Anlagen auch über sensorgesteuerte Videofunktionen. Sobald sich jemand der Eingangstür nähert, beginnt das Gerät eine Videoaufnahme.
Auf Wunsch kann man sofort eine Benachrichtigung aufs Smartphone erhalten oder sogar live über das Phone zugeschaltet werden. Anhand der Videoaufnahmen erkennt man beispielsweise, wenn dieselbe Person mehrfach die Tür ohne ersichtlichen Grund inspiziert, und kann eingreifen, noch bevor der Einbruch passiert.
Über die Eingangstür hinaus denken
Die Türen der Wohnung oder des Hauses sind jedoch nicht das einzige, was einbruchsicher gestaltet werden sollte. Auch Fenster und Garagentor müssen sicher sein.
Zudem sollte man immer darauf bedacht sein, den Einbrechern so wenige Informationen wie möglich zu bieten. Das richtige Verhalten der Hausbewohner ist ebenso wichtig wie die Sicherung durch Technologie. Worauf zu achten ist, erfährt man unter anderem in dieser Informationsbroschüre der Polizei.
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