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EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola hat den Erfolg der chinesischen KI-Firma DeepSeek als „Weckruf“ für Europa bezeichnet.
Während viele KI-Modelle auf Tausenden von Hochleistungschips wie GPUs oder TPUs trainiert werden, hat DeepSeek angeblich ein System entwickelt, das mit nur 2000 Chips pro Computer auskommt. Diese Effizienz könnte das Ergebnis von optimierten Algorithmen, spezialisierten Hardware-Architekturen oder einer cleveren Kombination aus beidem sein. Das Startup mit wenig Kapital lässt die großen westlichen Anbieter alt aussehen.
Europäische KI-Unternehmen müssten aus Metsolas Sicht nun die offenbar gesunkenen Kosten und den niedrigeren Bedarf an Rechenleistung nutzen, um selbst Innovationen voranzutreiben.
Am Rande des Wirtschaftsgipfels der „Welt“ sagte Metsola dem Nachrichtensender: „Zunächst einmal denke ich, dass dies ein Weckruf ist. Wenn es für die KI-Firmen in Europa jemals einen Moment gab, mehr Innovationen zu erschließen, dann ist er jetzt. Was wir sehen, sind nicht nur fallende Preise, sondern auch ein Verständnis dafür, dass die Zahl der Chips, die verwendet wurden oder verwendet werden müssen, um unsere KI-Entwicklung voranzutreiben, nicht so groß ist, wie man hätte denken können.“
Es brauche jetzt eine „echte und ernsthafte Debatte“ über Investitionen in Künstliche Intelligenz und das Potenzial von KI in der EU. Die EU müsse auch Start-ups und etablierten KI-Unternehmen zeigen, dass ein Bedarf an Ihren Produkten besteht, damit sie in Europa bleiben. (dts Nachrichtenagentur/red)
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