
Bundeswehrsoldat in Mali.
Foto: Pfalz-Express
Die Bundeswehr fährt ihr Engagement in Mali vorerst zurück. Die Operationen der Aufklärungskräfte und die Transportflüge mit CH-53 würden „bis auf Weiteres“ eingestellt, sagte Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) am Freitag.
Medienberichte, die sich auf einen Sprecher des Verteidigungsministeriums beriefen, wonach der Einsatz in Mali bis auf Weiteres ausgesetzt werde, wollte ein anderer Sprecher gegenüber der dts Nachrichtenagentur zunächst in dieser Form nicht bestätigten.
Der „Spiegel“ berichtete unterdessen, dass die rund 1.000 Bundeswehr-Soldaten vorerst in Mali blieben. Angeblich gebe es aber bereits seit mehreren Wochen fertige Notfallpläne für einen Abzug des Personals in ein Nachbarland.
Deutschland beteiligt sich an der „Multidimensionalen Integrierten Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali“, kurz „MINUSMA“, die dort ein Friedensabkommen aus dem Jahr 2015 sichern soll. Zuletzt hatten die Machthaber in Mali aber Überflugrechte verweigert. Ein von der Bundeswehr geplanter Personalwechsel sei damit nicht möglich, hieß es aus dem Ministerium. (dts Nachrichtenagentur)
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