
Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron nahm das von ihm erworbene Kunstwerk aus dem Nachlass von Werner Laubscher aus den Händen der Leiterin der Stadtbibliothek Amelie Goller (r.) und der zweiten Vorsitzenden des Vereins „Freunde der Stadtbibliothek Landau“ Marianne Schütz entgegen.
Foto: ld
Landau. Dichter, Schriftsteller, Musiker und Maler: Der 2013 verstorbene Landauer Künstler Werner Laubscher wäre am 25. November dieses Jahres 89 Jahre alt geworden.
Unterstützt vom „Freundeskreis Werner Laubscher“ veräußert die Familie Laubschers aus seinem Nachlass zahlreiche Gemälde und organisierte dazu unter anderem eine Präsentation in der Landauer Stadtbibliothek.
Die Verkaufsausstellung der 31 Bilder und Materialcollagen sowie 11 Grafiken erfreute sich großen Zuspruchs und lockte zahlreiche Kunstinteressierte in die Bibliothek am Heinrich-Heine-Platz.
Zu den Käufern zählte auch Bürgermeister und Kulturdezernent Dr. Maximilian Ingenthron. Die colorierte Collage trägt den Titel „Materialbild“ und hängt nun im Büro des Bürgermeisters. „Bei einem Gang durch die Ausstellung in der Stadtbibliothek hat mich das Bild auf den ersten Blick eingenommen.
Werner Laubscher, der auch unter dem Künstlernamen „Franzeus“ gemalt und gedichtet hat, ist es auf beeindruckende Weise gelungen, unter Verwendung unterschiedlicher Materialien – wie in diesem Fall Wellpappe – und und einer sehr fein nuancierten und akzentuierten Farbgebung Stimmungen in seinen Bildern wiederzugeben oder zu erzeugen“, so Dr. Ingenthron.
„Es war mir ein großes Anliegen, ein Bild dieser so bedeutenden Künstlerpersönlichkeit zu erwerben“, erklärt der Bürgermeister weiter.
„Werner Laubscher, dieser literarische und poetische Großmeister, dieser poetische und literarische (Ver-)Zauberer, dieser Jongleur von Wort und Sprache, hinterlässt ein beeindruckendes Werk; seiner Lebensleistung und seinem künstlerischen Schaffen gebührt dauerhafte Anerkennung.
Dieses Gemälde in meinem Büro im Rathaus ist ein sichtbares Zeichen der Erinnerung und eine Verbeugung vor Werner Laubscher. Es steht zugleich sinnbildlich für die große Tradition und das so vielfältige wie reiche Kunstschaffen in unserer Stadt.“ (ld)

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