Bis zu 5.000 Menschen in Brandenburg wegen Coronavirus-Verdacht isoliert

9. März 2020 | Kategorie: Nachrichten

Symbolbild: dts Nachrichtenagentur

Neustadt (Dosse)  – Wegen eines Coronavirus-Verdachts in Neustadt (Dosse) in Brandenburg befinden sich rund 5.000 Menschen in häuslicher Quarantäne.

Betroffen seien auch Angehörige und Internatsschüler aus der gesamten Bundesrepublik, sagte der Amtsdirektor der Stadt, Dieter Fuchs, dem RBB auf Anfrage. Wegen der Gefahr von Übertragungen mit dem neuartigen Coronavirus blieben am Montag alle Schulen der Stadt geschlossen sowie Schulinternate und ein Hort. Auch die Amtsverwaltung sowie die Bibliothek blieben geschlossen.

Bis zum 17. März sei für die Mitarbeiter, Lehrer, Schüler und deren Angehörige häusliche Isolation angeordnet worden, teilte die Kreisverwaltung Ostprignitz-Ruppin mit. Am 2. März hätten insgesamt 19 Personen, darunter Mitarbeitende des Haupt- und Landgestüts sowie einzelne Lehrer einer Schule in Neustadt (Dosse) bei „mehrstündigen Beratungen Kontakt zu einer auf COVID-19 (Coronavirus) positiv getesteten Teilnehmerin aus Berlin“ gehabt.

Am vergangenen Samstag sei das Gesundheitsamt des Landkreises über diesen Sachverhalt in Kenntnis gesetzt worden. Daraufhin sei zunächst für diese unmittelbaren Kontaktpersonen, die einen längeren Kontakt zur infizierten Person hatten, eine Quarantäne verhängt und Tests durchgeführt worden, hieß es weiter. Die Ergebnisse würden voraussichtlich bis zum heutigen Montag vorliegen.

Bisher weise keiner der Teilnehmer der Beratungen Symptome einer Coronavirus-Erkrankung auf, es gebe auch keine bestätigte Folgeinfektion, so die Kreisverwaltung Ostprignitz-Ruppin. (dts Nachrichtenagentur)

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