
Eine große Fan-Gemeinde hatte sich am Samstagnachmittag hoch zur Burg Trifels auf den Weg gemacht, um der Eröffnung der Kunstausstellung des renommierten Landschafts-Fotografen Christian Fernandez-Gamio beizuwohnen.
Foto: hi
Annweiler. Großartige fotografische Aufnahmen der Burg Trifels sind vom 18. Mai bis zum 30. Juni auf der Galerie im Kaisersaal der Burg zu sehen. Die Vernissage am vergangenen Samstag wurde vom Verein der Trifelsfreunde gemeinsam mit der GdKE (Generaldirektion Kulturelles Erbe in RLP) und in Kooperation mit dem Annweiler Kunst-und-Kultur-Verein veranstaltet.
Rund 60 interessierte Gäste waren zur Burg gepilgert. Darunter unter anderem Stadtbürgermeister Thomas Wollenweber, die Stadtbeigeordnete Romy Schwarz, sowie die beiden Bürgermeisterkandidaten Dirk Müller-Erdle und Benjamin Seyfried.
Auch die Annweiler Vereine mit stadthistorischem Bezug waren mit ihren Vorständen prominent vertreten: Hans Reither und Helmut Schlieger vom Verein der Trifelsfreunde, Wolfgang Weiner (Zukunft Annweiler), Brigitte und Gerard Salmon (Bindersbacher Brauchtum-Verein) und Christina Schramm (Verein für Kunst und Kultur) sowie die Geschäftsführerin des Büros für Tourismus, Christina Abele.
Die 17 zum Teil großformatigen fotografischen Werke zeigen die Burg Trifels zu unterschiedlichen Jahreszeiten und aus 10 verschiedenen Perspektiven.
Die Standorte in der umliegenden Landschaft, von denen aus die Bilder gemacht wurden, sind bei der jeweiligen Bildbeschreibung vermerkt.
Die kunstfotografische Aufnahme eines jeden Bildes werde von ihm im Vorfeld sorgfältig geplant, erläuterte Fernandez-Gamio in seiner Eröffnungs-Ansprache: „Wenn ich ein bestimmtes Bild im Kopf habe, das ich realisieren will“, so der Künstler, „dann vibriert in mir eine gewisse innere positive Aufregung. Neben der gewollten Perspektive überlege ich mir den Sonnenstand, die Jahreszeit mit der gewünschten Wetterlage und vor allem den Weg, wie ich zu dem geplanten Standort in der bergigen und bewaldeten Landschaft dann auch zu Fuß hinkomme“.
Zur gleichen Zeit hatte die GdKE die Burgbelebung organisiert, so dass die Besucher der Vernissage an burglagernden Rittergruppen vorbei gingen. Eindrucksvoller hätte der Brückenschlag vom mittelalterlichen Flair hin zu digital-basierten modernen Werken in der künstlerischen Fotografie kaum sein können.
Auch nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung war Fernandez-Gamio noch ein gefragter Gesprächspartner, um den Gästen individuelle Erläuterungen zu seiner künstlerischen Arbeit zu geben.

Der Foto-Künstler Fernandez-Gamio (Mitte) erläutert seine künstlerische Arbeit dem Annweiler Bürgermeisterkandidaten Dirk Müller-Erdle (rechts im Bild).
Foto: hi
Bilder von Christian Fernandez-Gamio wurden übrigens auch von der Verbandsgemeinde Annweiler erworben ebenso wie auch von den Annweiler Stadtwerken. Als „Kunst am Bau“ können sie von den Besuchern und Kunden betrachtet werden, wenn die dort ihre behördlichen Angelegenheiten erledigen.
Der Kaufpreis für ein Bild von Fernandez-Gamio hängt von dessen Größe und von den verwendeten Materialien ab, auf denen die Fotografie aufgebracht ist. Ob beispielsweise auf matt-laminiertem Glas, auf Leinwand oder auf Alu-Dibond. Die Preise bewegen sich in der Regel in einer Spanne von unter 300 bis über 1.000 Euro.
Direkter Kontakt zum Künstler: eMail christian@fernandez-gamio.de , mobil 0179/2114309.
Die Ausstellung ist noch bis zum 30. Juni zu sehen. Der Besuch ist im üblichen Eintrittspreis für die Burgbesichtigung enthalten. (hi)

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