
Foto: dts Nachrichtenagentur
Der Speyerer Bildungsträger VFBB e.V. bietet im Rahmen des Projektes „Plan W – Weiterbildung in der Arbeitswelt“ seit diesem Sommer eine kostenlose Beratung für Beschäftigte an.
Beraten wird unter anderem zum Thema Weiterbildung zur Betreuungskraft 53 c oder 45 b neben dem derzeitigen Beruf. Getragen wird dieses Projekt vom Land Rheinland-Pfalz und finanziert aus dem Europäischen Sozialfonds.
„Sie möchten Menschen in Not helfen, der Gesellschaft etwas zurückgeben oder auch für sich selbst etwas tun?“, fragt der VFBB. „Die Aufgaben, die Betreuungskräfte nach 53 c und 45b übernehmen, sind so vielfältig wie diese Menschen selbst. Als Betreuungskraft beider Sparten können Sie sowohl in stationären Pflegeeinrichtungen arbeiten, als auch bei der Vielzahl an ambulanten Pflegediensten von privaten Unternehmen und gemeinnützigen Trägern.“
Als Betreuungskraft 53c oder auch Betreuungskraft 45b gibt es verschiedenste Begegnungen zwischen Menschen und Altersklassen: Kinder, Senioren oder Menschen mit Behinderung können beispielsweise auf Hilfe angewiesen sein.
Wie das Team von Plan W berichtet, wurde dieser Beruf im Jahr 2008 im Rahmen der Pflegereform in Deutschland geschaffen. Pflegebedürftige Menschen sollen zusätzliche – nicht-medizinische – Betreuung erhalten und ausgebildete Pflegekräfte somit entlastet werden.
An wen richtet sich eine Weiterbildung als Betreuungskraft 53c oder 45b?
Angesprochen sind alle sozial engagierten Menschen, die bereits im Beruf stehen und sich weiterqualifizieren oder beruflich verändern möchten. Eine berufsbegleitende Weiterbildung in diesem Bereich ist eine Möglichkeit, sein soziales Engagement anzubieten – sei es als Herzensangelegenheit oder aus anderen Gründen. Genau an diesem Punkt können Ratsuchende von dem Beratungsangebot des VFBB e.V. profitieren, um Unterstützung für eine passende Weiterbildung oder deren Finanzierung zu finden.
„Die Beratung findet kostenlos, individuell und vertraulich statt“, versichert das Team von Plan W. „Gemeinsam besprechen wir die individuelle Situation und entwickeln neue Ideen.“ Neben den schon langjährig etablierten Bildungsangeboten legt das Projekt ein zusätzliches Augenmerk auf den Nutzen neuerer digitaler Bildungsangebote. „Beschäftigte entdecken vielfältige Studienangebote, die sich häufig in den mobilen Arbeitsalltag oder den Arbeitsweg integrieren lassen“, zeigt Projektkoordinatorin Melanie Ruge auf, „vieles ist räumlich und zeitlich flexibel gestaltbar und damit leichter umzusetzen als Kurse mit festen Zeiten.
„Wenn Sie eine Frage zum Thema Weiterbildung neben dem Beruf haben oder Ihre Ideen besprechen möchten, vereinbaren Sie unverbindlich einen Termin. Das Team freut sich darauf, Ihre Anliegen mit Ihnen zu besprechen und Ihnen die passenden Informationen zu geben.“
Das Projekt „Plan W – Weiterbildung in der Arbeitswelt“ wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung aus Mitteln des EU-Hilfsprogramms REACT-EU

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