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Der Speyerer Bildungsträger VFBB e.V. bietet im Rahmen des Projekts „Plan W – Weiterbildung in der Arbeitswelt“ seit diesem Sommer eine kostenlose Beratung zum Thema „Weiterbilden neben dem Beruf” an.
Getragen wird dieses Projekt vom Land Rheinland-Pfalz und finanziert aus dem Europäischen Sozialfonds.
Eine Besonderheit in Rheinland-Pfalz: Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung können auch ohne zusätzliche mehrjährige Berufserfahrung studieren.
Wie das Team von Plan W berichtet, sei die Durchlässigkeit noch nie so hoch gewesen. Bei einer Abschlussnote von mindestens 2,5 ist eine Bewerbung in einem Studiengang möglich, der eine fachliche Nähe zum erlernten Beruf aufweist.
Für Personen mit einer abgeschlossenen Aufstiegsfortbildung u. a. als Meister*in, Fachwirt*in oder einem Fachschulabschluss bleibt alles beim Alten. Sie haben nach wie vor die freie Wahl beim Studienfach.
An wen richtet sich ein berufsbegleitendes Studium?
Angesprochen sind alle Studieninteressierten, die bereits im Beruf stehen und sich weiterqualifizieren wollen. Ein berufsbegleitendes Studium ist eine Möglichkeit, die einen akademischen Abschluss in Reichweite bringt, obwohl eine Auszeit für ein Vollzeitstudium nicht möglich oder nicht gewollt ist – sei es aus finanziellen oder anderen Gründen. Die meisten Berufstätigen merken den zunehmenden Veränderungsdruck durch Digitalisierung, Umstrukturierung und neue Anforderungen. Viele denken daran, sich mit einem Studium besser zu qualifizieren.
Motive für ein berufsbegleitendes Studium können sein:
- Sie möchten einen akademischen Abschluss nachholen, nachdem Sie früh mit dem Arbeiten angefangen
- Sie möchten sich weiterqualifizieren in Ihrem Fachbereich.
- Sie möchten Ihre Karrierechancen erhöhen durch einen akademischen Abschluss.
Häufig kostet es aber wertvolle Zeit, sich im Dschungel der Informationen zu orientieren und das passende Angebot zu finden. Genau an diesem Punkt können Ratsuchende von der Beratung profitieren mit den passenden Informationen zu Fragen des Studiums und dessen Finanzierung.
„Die Beratung findet kostenlos, individuell und vertraulich statt“, versichert das Team von Plan W., „Gemeinsam besprechen wir die individuelle Situation und entwickeln neue Ideen.“
Neben den schon langjährig etablierten Studienangeboten legt das Projekt ein zusätzliches Augenmerk auf den Nutzen neuerer digitaler und mobiler Bildungsangebote. „Beschäftigte entdecken vielfältige Studienangebote, die sich häufig in den mobilen Arbeitsalltag oder den Arbeitsweg integrieren lassen“, zeigt Projektkoordinatorin Melanie Ruge auf, „vieles ist räumlich und zeitlich flexibel gestaltbar und damit leichter umzusetzen als Präsenzkurse mit festen Zeiten.
Wenn Sie eine Frage zum Thema Studieren neben dem Beruf haben oder Ihre Ideen besprechen möchten, vereinbaren Sie unverbindlich einen Termin. Das Team freut sich darauf, Ihre Anliegen mit Ihnen zu besprechen und Ihnen die passenden Informationen zu geben.
Das Projekt „Plan W – Weiterbildung in der Arbeitswelt“ wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung aus Mitteln des EU-Hilfsprogramms REACT-EU

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