München – Der ARD-Vorsitzende UIrich Wilhelm hält eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags für zwingend notwendig.
„Ein werthaltiges Angebot unter Beibehaltung der Qualität kann man nicht über Jahre ohne Teuerungsausgleich erhalten“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
„Wenn der Rundfunkbeitrag bei monatlich 17,50 Euro bleibt, müssen ARD, ZDF und Deutschlandradio tief in die Programme einschneiden.“
Ein Angebot, wie es die Öffentlich-Rechtlichen bisher anbieten, habe „seinen Preis“. Zugleich forderte Wilhelm den Aufbau einer gemeinsamen „Plattform der Qualitätsanbieter im Netz, an der sich die Öffentlich-Rechtlichen, die Verlage, aber auch kulturelle Institutionen wie Universitäten, Theater, Museen und viele andere beteiligen könnten“.
Eine solche Plattform solle idealerweise auf europäischer Ebene entstehen, „weil dafür eine Reihe rechtlicher Entscheidungen getroffen werden müssten: Kartellrecht, Urheberrecht, Telekommunikationsrecht.“ Wilhelm schwebt eine Lösung „in einem kleineren Rahmen“ vor, „etwa mit Deutschland und Frankreich als Start“.
Der ARD-Vorsitzende wiederholte seine Forderung, europäische Pendants zu Google und Facebook zu schaffen. Die öffentlich-rechtlichen Anstalten stünden als Partner eines solchen Projekts bereit.
Es sei erforderlich, da „die digitale Öffentlichkeit“ „privatisiert“ worden sei: „Sie ist im Besitz großer amerikanischer Plattformanbieter und unterliegt einer Rechtsordnung und Kultur, die nicht die unsere ist.
In den USA etwa ist Nacktheit etwas Schlimmeres als das Leugnen des Holocausts. Wir erleben, dass eine Algorithmus-Änderung bei Facebook über Nacht die Reichweite der Verlage halbiert, ohne dass mit ihnen zuvor geredet worden ist.“ (dts Nachrichtenagentur)
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Diesen Artikel drucken




Berlin – Die Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder und Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), will an den Grundstrukturen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ...
Bonn – Das Bundeskartellamt hat im Streit mit Facebook über das Sammeln von Nutzerdaten auf fremden Websites nachgelegt. „Wenn wir das Geschäftsmodell ...
Berlin – Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat auf einen Bericht über die ungenügende Löschpraxis von Facebook reagiert und mit „rechtlichen Konsequenzen“ gedroht. ...
Berlin – Das von der Bundesregierung angestoßene Partnerschaftsprogramm mit afrikanischen Staaten wird von der evangelischen Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ kritisch gesehen. ...
Berlin – Der Landshuter Landrat Peter Dreier (Freie Wähler) hat in einem Telefonat mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) angekündigt, im Falle einer ...
Paris – Die Internetseite und der Sendebetrieb des französischsprachigen TV-Senders TV5Monde sind am Mittwoch von Sympathisanten der islamistischen Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) ...
Berlin- Die neuen Videoangebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf digitalen Plattformen wie Youtube stoßen auf Kritik von Wettbewerbsexperten. „Es ist sehr problematisch, dass ...
Berlin – Im Streit um die Reform der Parlamentsrechte bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr wirft die SPD der Union einen „tiefen Bruch der ...
London/Washington – Der US-Geheimdienst NSA soll mehrere Millionen US-Dollar an Internet-Firmen wie Facebook, Google, Yahoo und Microsoft gezahlt haben. Das schreibt die ...
Rheinland-Pfalz. Ministerpräsidentin Malu Dreyer äußert sich zum Referendum in der Türkei. Es belege einen „tiefen Spalt in der türkischen Gesellschaft“. Dem offiziellen ...













Die Sache ist doch ganz einfach. Alle Sender am freien Wettbewerb teilnehmen lassen.
Zwangsgebühr abschaffen. ARD, ZDF, NDR, MDR und all diese „Qualitätsmedien“ die so „sorgfältig recherchieren“ werden ja dann sicher ihren Markt finden. Es wird immer Menschen geben, die bereit sind für die „Wahrheit“ der öffentlich Rechtlichen zu bezahlen, wenn auch nicht mehr so viele.
Es liegt also alles in den Händen der Macher dieser Sender, ob sie dann unter Brücken schlafen, oder ihre Kinder weiter auf Schweizer Privatschulen schicken können.
Das nennt man übrigens Marktwirtschaft.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland schwimmt im Geld.
Nach aktuellen Berechnungen der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) werden ARD, ZDF und Deutschlandradio in der bis 2020 laufenden Beitragsperiode einen Überschuss von 544,5 Millionen Euro „erwirtschaften“!
Sprich: Dem GEZ-Zwangsgeld-Zahler abnehmen.
Warum muß die Programmqualität beschnitten werden? Warum nicht die überdimenionierten Gehälter der Intendanten? Noch schlimmer als die Politiker!
Zitat:
„Für mehr Transparenz wollte die MDR-Intendantin Karola Wille sorgen, als sie vor anderthalb Jahren ihr Amt antrat. Sie ging mit gutem Beispiel voran und legte in der „Bild am Sonntag“ ihr Gehalt offen. 275.000 Euro erhält sie pro Jahr. Ihre Pensionsansprüche steigen je nach Länge der Beschäftigung bis auf maximal 75 Prozent des Grundgehalts, was 17.000 Euro im Monat oder 204.000 Euro im Jahr entsprechen würde. …WDR-Intendant Tom Buhrow erhält 399.000 Euro im Jahr…367.000 erhält BR-Intendant Ulrich Wilhelm, und bei Lutz Marmor vom NDR sind es 348.000 Euro. Am Ende steht Thomas Kleist vom Saarländischen Rundfunk mit „nur“ 237.000 Euro.“