Ankara – In der türkischen Hauptstadt Ankara ist es am Mittwoch zu einer schweren Explosion gekommen.
Unterdessen stieg die Zahl der Opfer weiter: 28 Menschen seien getötet worden, 61 weitere seien bei der Explosion am Mittwochabend verletzt worden, sagte der türkische Vize-Ministerpräsident Numan Kurtulmus.
Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu kündigte eine Untersuchung des Anschlags an. Einen Besuch in Brüssel zu Gesprächen über die Flüchtlingskrise sagte er ab.
Nach Angaben des Gouverneursamts der Stadt handelte es sich bei der Detonation im Regierungsviertel Cankaya um einen Autobombenanschlag mit einem Selbstmordattentäter.
Ziel waren zwei Busse, in denen Soldaten vom nahegelegenen Stützpunkt der Luftwaffe nach ihrer Schicht auf dem Nachhauseweg waren.
Merkel und Steinmeier verurteilen Anschlag
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Attentat in der türkischen Hauptstadt Ankara verurteilt. „Mit Entsetzen habe ich von dem Anschlag auf Fahrzeuge der türkischen Streitkräfte in Ankara erfahren“, so Merkel am Mittwoch.
„Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen der Toten und den Verletzten, denen ich eine baldige Genesung wünsche. Dem türkischen Volk sage ich: Wir Deutsche teilen ihren Schmerz.“
Die Bundeskanzlerin sicherte der Türkei Unterstützung beim Kampf gegen die Verantwortlichen zu.
Auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zeigte sich erschüttert. „Wir kennen die Einzelheiten noch nicht. Aber wenn sich Medienberichte bestätigen sollten, dass es sich um einen Terroranschlag handelt, wäre das ein neuerlicher feiger Akt der Gewalt in der Türkei“, so Steinmeier.
Unterdessen stieg die Zahl der Opfer weiter: 28 Menschen seien getötet worden, 61 weitere seien bei der Explosion am Mittwochabend verletzt worden, sagte der türkische Vize-Ministerpräsident Numan Kurtulmus. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu kündigte eine Untersuchung des Anschlags an. Einen Besuch in Brüssel zu Gesprächen über die Flüchtlingskrise sagte er ab.
(dts Nachrichtenagentur/red)

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