
Symbolbild: Pfalz-Express
Annweiler. Wie die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße mitteilte, ist es am Nachmittag des 28. Juli zu einem Massenunfall mit etlichen Verletzten gekommen.
Der Unglücksfall ereignete sich bei einer Ferienfreizeit eines Gestüts im Raum Annweiler. Pferde wurden im Wald ausgeritten und scheuten aus bisher unbekannten Gründen. Die Kinder stürzten von den Pferden – „das war so eine Art Kettenreaktion“, sagte ein Polizeisprecher. Alle Pferde seien eigentlich mit Kindern vertraut, hieß es von der Kreisverwaltung.
21 Personen wurden verletzt, 20 Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren und eine Betreuungsperson. Zwei Kinder wurden so schwer verletzt, dass sie mit Rettungshubschraubern in Kliniken geflogen werden mussten.
Drei Patienten erlitten mittelschwere Verletzungen, sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. 16 Kinder wurden leicht verletzt und in der eingerichteten Betreuungsstelle medizinisch und psychosozial versorgt. Sie konnten aber dann den Eltern übergeben werden.
Der gesamte Abschnitt „Gesundheit“ des Katastrophenschutzes des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau war im Einsatz, die Leitenden Notärzte und Organisatorischen Leiter als Einsatzleiter und Koordinatoren vor Ort. Auch die Kreisfeuerwehrinspekteure, der Großraumrettungswagen aus Ludwigshafen, die Feuerwehren, Polizei, First Responder und die Höhenrettungseinheit waren im Einsatz.
Kreisspitze dankt Helfern
Landrat Dietmar Seefeldt und die Kreisbeigeordneten Georg Kern, Kurt Wagenführer und Ulrich Teichmann dankten heute (29. Juli) den 115 Männern und Frauen des Katastrophenschutzes des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau, den Feuerwehren, den Rettungsdiensten und der Polizei, die bei dem Unglück im Einsatz waren und wünschen allen Verletzten eine gute Genesung.
„Alle Einsatzkräfte haben eine großartige Arbeit geleistet. Das gesamte Team hat dazu beigetragen, dass die Beteiligten schnell medizinisch und psychosozial versorgt werden konnten. Viele Einsatzkräfte haben sich geduldig um die Angehörigen gekümmert.
Wir sind dankbar, dass es bei dem Unglück, nach dem, was wir bisher wissen, zu keinen lebensbedrohlichen Verletzungen gekommen ist. Allen Helfern gilt unser herzlicher Dank“, so die Kreisspitze um Landrat Dietmar Seefeldt, die vor allem den verletzten Kindern eine gute Genesung und allen betroffenen Familien eine schnelle Erholung von dem großen Schreck wünscht.
„Wir alle haben den allergrößten Respekt vor Ihrer Leistung. Alle ehrenamtlichen Einsatzkräfte arbeiteten Hand in Hand; die Zusammenarbeit vor Ort hat sehr gut funktioniert. Der gestrige Einsatz hat einmal mehr ein vorbildliches Team gezeigt, auf das wir sehr stolz sind“, so Landrat Dietmar Seefeldt. (kv-süw)

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