Berlin – Die Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD) plant bis zum Verfassungsreferendum in der Türkei am 16. April keine Auftritte von Vertretern Ankaras in Deutschland mehr.
Dabei sieht die UETD die Absage weiterer Auftritte türkischer Regierungsvertreter hierzulande als Entgegenkommen. „Als Gegenleistung erwarten wir, dass das Türkei-Bashing und das Erdogan-Bashing zumindest reduziert wird“, sagte UETD-Generalsekretär Bülent Bilgi im „RBB-Inforadio“. „Deutschland und Europa sollten zum Alltag übergehen – und der Alltag sollte nicht Erdogan sein, sondern die Probleme, die wir in allen Bereichen haben. Das sollte man in Europa und auch in Deutschland angehen.“
Man wolle nicht, dass die Spannung in Deutschland weiter steige, so Bilgi weiter. „Wir sehen keinen Sinn darin, dass wir auf Teufel komm raus auf Informationsveranstaltungen beharren – was eigentlich unser Recht ist. Aber wir sehen, dass das kontraproduktiv ist für das Zusammenleben.“
Am 16. April wird in der Türkei über die Einführung eines Präsidialsystems abgestimmt. (red/dts Nachrichtenagentur)

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