Berlin – Die rechtskonservative „Alternative für Deutschland“ hat nach dem Abgang ihres Mitbegründers Bernd Lucke ein Fünftel ihrer Mitglieder verloren.
Von ursprünglich 21000 AfD-Aktivisten seien nur noch etwa 16800 übrig, berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Ein Teil der Abtrünnigen dürfte zu Luckes neuer Partei „Alfa“ gewechselt sein.
Die AfD-Führung hofft, dass der Mitgliederschwund nun abflaut. Es gebe bereits zahlreiche neue Beitrittsanträge, berichtet das Magazin weiter.
Bernd Lucke hatte die AfD nach internen Streitigkeiten über die Ausrichtung der Partei und dem Verlust des Vorstandsposten an Frauke Petry verlassen. (dts Nachrichtenagentur)
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Dass Lucke mit der möglichen Gründung einer neuen Partei Erfolg haben könnte, glaubt Gauland nicht. „Bernd Lucke ist wirklich kein guter Parteiführer“, sagte der Brandenburger Landesvorsitzende. „Er hat nur immer sich im Mittelpunkt gesehen und nicht die Partei, und dieser Fehler wird ihm wahrscheinlich auch wieder passieren, wenn er eine neue Partei gründet.“
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In den Wahlumfragen ist die AfD wieder auf Vor-Lucke-Höhe. Tendenz steigend. Wegen Asylmissbrauchswahn der Politiker.
Die AfD liegt im August 2015 mit durchschnittlich 3,7% unter dem Level von vor der Bundestagswahl 2013 (damals 4,7%). Auf dem Höhepunkt lag die AfD bei 7 %.
Die neu Lucke-Partei ALFA gründet am 5.9. in Kaiserslautern ihren neuen Landesverband und stellt eine Landesliste für die Landtagswahlen 2016 auf. Die Pfälzer lieben es solide und ordentlich. Mit Dampfplauderern und nichts dahinter können sie wenig anfangen. Reisserische und hohle Pegida-Sprüche werden da nicht reichen.