Mannheim – Am 10. April 2014 veranstaltete EIKE die VII. Internationale Klima- und Energiekonferenz in Mannheim.
EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie e.V.) ist ein Zusammenschluss von Natur-, Geistes- und Wirtschaftswissenschaftlern, Ingenieuren, Publizisten und Politikern, die die Behauptung eines „menschengemachten Klimawandels“ als naturwissenschaftlich nicht begründbar und daher als „Schwindel gegenüber der Bevölkerung“ ansehen.
EIKE lehnt nach eigenem Verständnis „Klimapolitik“ als „einen Vorwand ab, Wirtschaft und Bevölkerung zu bevormunden und das Volk durch Abgaben zu belasten“.
Um die Diskussion ums Klima von einer anderen Seite zu beleuchten, hatte EIKE einige in Fachkreisen sehr bekannte Klimawissenschafter nach Deutschland geholt.
Richard Lindzen, Henrik Svensmark, Nir Shaviv, Donna Laframboise, Dr. Wolfgang Thüne, Professor Dr. Ameling, Dr. Sebastian Lüning sowie Dr. Michael Limburg berichteten kritisch über die aus ihrer Sicht „unendliche Geschichte der Klimarettung“ und die Vorgehensweise des Weltklimarats, dessen Erkenntnisse die Wissenschaftler genauestens unter die Lupe nahmen.
„Die angeblich menschengemachte Klimaerwärmung ist der größte und teuerste wissenschaftliche Skandal in unserer Zeit“ ist die provokante These, mit denen sich das Institut sicherlich nicht unbedingt Freunde gemacht hat.
Über 100 Personen waren der Einladung nach Mannheim gefolgt. Im Halbstundentakt folgte ein Vortrag nach dem anderen mit Simultanübersetzung in mehrere Sprachen und anschließender Diskussionsmöglichkeit. An den Fragen konnte man erkennen, dass die Fragenden ganz im Thema waren.
Nach Auskunft von Svensmark, Shaviv und Lüning wird die Rolle der Sonne und der Wolken beim Klimawandel vom IPCC (Weltklimarat) völlig unterschätzt; entsprechend würde die Rolle des Co2 völlig überschätzt.
Die Wirksamkeit der Sonne versuchte man mit Hilfe von vielen parallel laufenden Grafiken nachzuweisen. Die Klimavergangenheit der letzten zehntausend Jahre mit abwechselnden Warm-und Kaltzeiten führt man bei EIKE auf die Wirksamkeit der Sonnenzyklen zurück.
Richard Lindzen, Professor des MIT (Massachussets Institute of Technology) wies auf die Milankovic-Zyklen hin, die im 100.000-Jahre-Rhythmus die Eiszeiten verursachten.
Ursache seien verschiedene Kreiselbewegungen der Erde um die Sonne. „Das ist völlig unstrittig und wird im neuen IPCC-Bericht zwar erwähnt, aber nicht in die Klimabewertung eingerechnet“, so Lindzen.
Auch über die umstrittene EEG-Abgabe wurde diskutiert. Am zweiten Tag besuchte die Konferenz das Großkraftwerk Mannheim, um sich dort die Energieversorgung der Stadt Mannheim anzuschauen. (desa)

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