
Deprimiert: Für nicht wenige Schüler ist der Tag der Zeugnisausgabe mit Ängsten vor der Schelte im Elternhaus verbunden.
Foto: dts Nachrichtenagentur
Kinderschutzbund macht auf mögliche Hilfestellungen durch die „Sorgentelefone“ der „Nummer gegen Kummer“ aufmerksam.
Mainz. Das erste Schulhalbjahr geht zu Ende, die Vergabe der Zeugnisse steht vor der Tür. Diese Zeit stellt für viele Familien eine Belastungsprobe dar: Kinder leiden unter einem zunehmenden Leistungsdruck und – tempo und wenn sie das Gefühl haben, niemandes Erwartungen gerecht zu werden. Eltern sind zunehmend verunsichert, wie eine gute Förderung aussieht oder wann alles zu viel wird.
„Kinder und Eltern müssen aber ihre Sorgen nicht alleine tragen. Fragen und Probleme rund um die Schule gehören zu den vielen Themenfeldern, für die die ehrenamtlichen Berater am „Kinder und Jugendtelefon“ und am „Elterntelefon“ der „Nummer gegen Kummer“ geschult werden“, sagt Christian Zainhofer, Landesvorsitzender des Kinderschutzbunds.
Die BeraterInnen, so Zainhofer weiter, stünden Anrufern aller Altersstufen bei (fast) jeder Problematik mit Kompetenz und Einfühlungsvermögen zur Seite.
Unter den bundesweiten Telefonnummern 0800 – 111 0 333 und 116 111 werden Kinder und Jugendliche kostenlos und anonym beraten, Eltern unter der Telefonnummer 0800 –111 0 550.
In Rheinland-Pfalz befinden sich zwei der 44 in Deutschland vorgehaltenen Elterntelefone.
Hier finden Eltern landesweit von Montag bis Freitag zwischen 9 und 11 sowie dienstags und donnerstags zwischen 17 bis 19 Uhr eine/n AnsprechpartnerIn.
Die Kinder- und Jugendtelefone, von denen es in Rheinland-Pfalz 11 gibt, sind montags bis freitags von 14 bis 20 Uhr erreichbar.
Wer lieber mit Gleichaltrigen über seine Sorgen spricht, sollte samstags von 14 bis 20 Uhr anrufen. Dann ist das Kinder- und Jugendtelefon mit jugendlichen BeraterInnen besetzt. (red)
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