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Wer sind die Neuen unter Malu Dreyer – vier Kurzporträts

13. Dezember 2012 | Kategorie: Politik Rheinland-Pfalz

Der rheinland-pfälzische Landtag. Foto: stk/rlp

 

Durch die Ernennung von Alexander Schweitzer als neuer Sozialminister haben sich auch in anderen Ämtern Änderungen ergeben. Wer sind die Nachrücker in der künftigen Regierung von Malu Dreyer?

Vier Kurzporträts:

David Langner, künftiger Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie: 

David Langner

David Langner, der zukünftige Staatssekretär im Sozialministerium: Langner wurde 1975 in Koblenz geboren. Bislang bekleidete er das Amt des umweltpolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz.

In die SPD trat Langner bereits 1994 ein. Nach dem Abitur 1995 am Johannes-Gymnasium in Lahnstein absolvierte er seinen Zivildienst in einem Blindenaltenheim in Koblenz-Karthause, bevor er 1996 sein Studium der Politik- und Literaturwissenschaften an den Universitäten Oldenburg, Marburg und Mainz begann. Nach seinem Magisterabschluss war Langner von 2004 bis 2006 als politischer Referent des SPD-Landesverbandes tätig.

Von 2006 bis 2011 war Langner Abgeordneter des Rheinland-Pfälzischen Landtags für den Wahlkreis 8 Koblenz/Lahnstein. Seit 2010 ist er zudem Vorsitzender der SPD Koblenz sowie Mitglied des rheinland-pfälzischen SPD-Landesvorstands und seit Mai letzten Jahres Vizepräsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord.

Jacqueline Kraege, künftige Chefin der Staatskanzlei

Jacqueline Kraege

Jacqueline Kraege wird Chefin der Staatskanzlei und wird somit auch weiterhin eng mit der zukünftigen Ministerpräsidentin Malu Dryer zusammenarbeiten. Der bisherige Chef, Martin Stadelmaier, geht zusammen mit Kurt Beck.

Kraege wurde 1960 in München geboren.

Nach dem 1979 in St. Augustin abgelegten Abitur studierte Kraege Vergleichende Literaturwissenschaften, Germanistik, Spanische Philologie, Kunstgeschichte und Politische Wissenschaften in Bonn.

1992 dann ihr Einstieg in die Landesverwaltung von Rheinland-Pfalz: Bis 1995 war sie Referentin, danach bis 2001 Referatsleiterin in der Staatskanzlei. Von 2001 bis 2002 leitete sie das Büro von Ministerpräsident Kurt Beck.

2005 wurde Kraege als Nachfolgerin von Hendrik Hering von Kurt Beck zur Staatssekretärin im Umweltministerium ernannt,  2011 zur Staatssekretärin im Sozialministerium.

Clemens Hoch, stellvertretender Chef der Staatskanzlei

Clemens Hoch

Vertreter von Jacqueline Kraege in der Staatskanzlei wird Clemens Hoch (34) . Der Jurist seit 2006 Mitglied des Landtags von Rheinland-Pfalz und errang für die SPD das Direktmandat im Wahlkreis 11 (Andernach / Mendig / Pellenz) mit 45,6 % der Stimmen. Fünf Jahre später gelang ihm der erneute Einzug in das Parlament. Er ist verheiratet mit der Architektin Sandra Hoch. Das Paar hat einen Sohn.

Seine politischen Ziele sind: „…für eine generationengerechte Politik zu sorgen. Dies umfasst Bildung unabhängig vom Geldbeutel, eine sozial- und chancengerechte Familienpolitik bis hin zu speziellen Angeboten für ältere Menschen in der Gestaltung des täglichen Lebens. „

Jens Guth, künftiger SPD-Generalsekretär

Jens Guth

Der künftige SPD-Generalsekretär Jens Guth wurde 1966 in Worms geboren. Er ist Fraktionschef im Wormser Stadtrat und seit 2006 Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Worms. Im gleichen Jahr wurde er in den Landtag gewählt. Er vertritt dort den Wahlkreis 32 (Worms). Guth ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Nach der Mittleren Reife 1983 absolvierte Guth eine Ausbildung zum Vermessungstechniker und bildete sich im Abendstudium weiter zum Technischen Betriebswirt. Beruflich war er bei einem Ingenieurbüro und bis 2006 bei regionalen Energieversorgern in Darmstadt und Worms tätig.

In der SPD-Fraktion ist Guth Sprecher für Wirtschaftspolitik und Energiewende und tritt für einen gesetzlichen Mindestlohn ein.

Eines seiner wichtigen Ziele: „Aufgrund der aktuellen Wirtschafts- und Beschäftigungssituation ist es besonders wichtig, dass sämtliche Möglichkeiten zur Gründung von Unternehmen und damit zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen genutzt werden.“ (red)

 


 

 

 

 

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