Berlin – Am Freitag ist ein weltweiter Cyberangriff auf Computer und Netzwerke von Firmen und Einrichtungen erfolgt.
Die Ausbreitung des Schadprogrammes, ein Erpressungs-Trojaner (Encryption-Trojaner), das offenbar über verseuchte E-Mails erfolgte, konnte mittlerweile gestoppt werden. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass eine modifizierte Version des Programms von den Entwicklern in Umlauf gebracht wird.
Betroffen waren nach Angaben der IT-Sicherheitsfirma Kaspersky mindestens 45.000 Computer in 74 Staaten.
Die Regierungsnetze seien von dem Angriff nicht betroffen, teilte das Innenministerium mit. Der „hochprofessionelle Schutz durch das BSI“ zahle sich aus. In Deutschland seien mit der Deutschen Bahn und dem Logistikdienstleister Schenker wichtige Akteure des Transport- und Logistiksektors durch die so genannte „Ransomware“ Ziel des Angriffs gewesen. Der Angriff richtete sich hauptsächlich gegen Infrastrukturen in den Bereichen Transport und Verkehr, Gesundheit, Finanz- und Versicherungswesen.
Getroffen wurden unter anderem britische Krankenhäuser. Premierministerin Theresa May erklärte, der Angriff sei Teil einer breiteren, internationalen Attacke.
Das spanische Unternehmen Telefónica bestätigte einen „Cybersicherheits-Vorfall“. Spanischen Medienberichten zufolge sind auch mehrere weitere Unternehmen im Land betroffen.
Auch Rechner der Deutschen Bahn fielen aus. Der Zugverkehr sei nicht beeinträchtigt gewesen. Nach ersten Analysen nutzte das Schadprogramm „WannaCry“ Sicherheitslücken, die seit März bekannt sind.
Betroffen waren demnach ausschließlich Computer, die nicht mit aktuellen Patches abgesichert wurden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät dringend zum Aufspielen dieses Sicherheitspatches.
(dts Nachrichtenagentur/red)

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