
Symbolbild: dts Nachrichtenagentur
Die Geschwindigkeit, mit der die Digitalisierung auf der ganzen Welt voranschreitet, verändert die Berufswelt schnell und nachhaltig. Berufe, die bislang ein sicheres Standbein boten, verschwinden in der Industrie 4.0 nach und nach, andere entstehen.
Wer am Puls der Zeit bleiben und auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten einen Beruf mit Zukunft ausüben möchte, darf die zunehmende Digitalisierung des Jobmarkts nicht verschlafen.
Glücklicherweise weiten sich Schnelle und Flexibilität der Industrie 4.0 auch auf Studium und Ausbildung aus. Ein angestaubtes und langatmiges Studium oder eine Ausbildung, die sich über viele Jahre zieht und zu Anfang kaum Gewinn abwirft, sind in digitalen Berufen selten.
Der Einstieg gelingt oftmals schnell und eröffnet auch Menschen neue berufliche Perspektiven, die nicht von klein auf die Chance erhalten, den üblichen Weg zu gehen oder bislang einen „krummen“ Lebensweg hatten. Aber auch als Zusatzausbildung „obendrauf“ sind digitale Berufe hochinteressant. Wir stellen einige interessante digitale Berufe der Zukunft vor.
- Web Developer/in ( Webseitenentwickler/in) – Netzentwicklungsprofis mit viel Potenzial
Ein Web-Developer oder eine Web-Developerin entwickeln das Web, wie der Name schon sagt. Darunter wird das Programmieren und Erweitern von Webseiten verstanden, aber auch das Entwickeln von Software bis hin zum Programmieren von Apps. Kurz gefasst kümmert sich ein Webentwickler insbesondere um diese drei Dinge: Coding, Scripting und Database-Technologie.
Webdeveloper werden ständig und überall gebraucht und das wird sich auch in absehbarer Zeit nicht ändern. Im Gegenteil, der Bedarf an fähigen Webdevelopern wächst ständig. Ein ansprechendes Gehalt und ein einfacher Einstieg, der auch Quereinsteigen erlaubt, machen machen den Job so attraktiv. Aber auch für Freiberufler ist er bestens geeignet.
Wie in jedem Beruf sollten auch Webdeveloper über Fachwissen verfügen. Die Grundlage kann allerdings wie hier bei Anbietern im Bereich Coding Bootcamp in wenigen Monaten gelegt werden. Ein Studium ist keine Voraussetzung, um als Webdeveloper erfolgreich zu werden.
- Data Analyst/in – Die spannende digitale Welt der Analytik
Daten sind eine der wichtigsten Ressourcen im neuen Zeitalter und der Beruf des Datenanalysten ist wichtiger denn je. Ein Datenanalyst oder eine Datenanalystin sammeln Daten und werten sie aus. Was sich in der Theorie einfach anhört, ist in der Praxis hochkomplex. Die Daten müssen professionell analysiert werden, um anschließend für den Auftraggeber von Nutzen zu sein.
Um als Datenanalyst wirklich erfolgreich zu sein, ist deshalb ein Studium von Vorteil. Gerade nach einem abgeschlossenen Studium kann jedoch eine Weiterbildung zum Datenanalysten zusätzlich viele weitere Möglichkeiten eröffnen.
Ein hohes Gehalt, sichere Jobperspektiven und ein abwechslungsreicher Joballtag, oftmals bei großen und erfolgreichen Konzernen, sind nur einige der Vorteile, die Datenanalysten im Job haben.
- Data Scientist
Ähnlich wie ein Data Analyst beschäftigt sich auch der Data Scientist (Datenwissenschaftler) mit dem Sammeln und Auswerten von Daten. Allerdings betrachtet ein Data Scientist Daten immer auch aus einem wissenschaftlichen Blickwinkel und wertet sie dementsprechend aus. Für die gigantischen Datenmengen, die rund um den Globus täglich produziert werden, gilt es, die entscheidenden herauszufiltern und sie dann zum betriebswirtschaftlichen Nutzen zu strukturieren. Denn nur wer weiß, wie man nach den entscheidenden Daten sucht, fischt die relevanten heraus.
Mathematik und fortgeschrittene Informatik sollte ein Data Scientist beherrschen, ein naturwissenschaftliches Studium ist deshalb die beste Grundlage, um Data Scientist zu werden.
Einige wenige Universitäten in Deutschland bieten den Studiengang “Data Science“ an. Empfehlenswert ist ein Studium der Datenwissenschaften dennoch nur bedingt. Der Einstieg gelingt besser durch Zusatzqualifikationen, die auf einem bereits abgeschlossenen Studium der Naturwissenschaften aufbauen.
Ein Data Scientist hat beste Zukunftsperspektiven, denn immer mehr Unternehmen setzen auf das besondere Können und Knowhow eines Datenwissenschaftlers. Wie in vielen IT-Berufen hat auch ein Datenwissenschaftler die Chance auf ein sehr gutes Einstiegsgehalt, das sich schnell steigern kann.
Fest steht: Wer sich in einem neuen digitalen Beruf weiterbildet, stellt perfekte Weichen für die berufliche Zukunft.
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