
Gemeinsam mit Paul Scharfenberger und der Jurorin Edelgard Schneider-Jahn übergibt Beigeordnete Lena Dürphold das Preisgeld und Urkunden an die Wettbewerbsteilnehmer.
Quelle: Stadt Landau
Landau. Spuren, die sichtbar machen, was junge Menschen bewegt: Im Frank-Loebschen-Haus in Landau wurde der Scharfenberger-Kunstpreis 2025/2026 verliehen.
Beim 29. Wettbewerb des traditionsreichen Schulkunstpreises wurden insgesamt 226 Arbeiten von Schülerinnen und Schülern aus sechs Schulen ausgezeichnet und präsentiert – so viele wie selten zuvor. Neben zahlreichen Einzelarbeiten wurden auch Gruppen- und Klassenprojekte eingereicht, die die Bandbreite künstlerischer Vielfalt eindrucksvoll widerspiegeln. Im Zentrum des Wettbewerbs stand in diesem Jahr das Thema „Spuren“. Die Werke sind noch bis einschließlich 19. Mai im Frank-Loebschen Haus zu sehen.
„Das Thema „Spuren“ ist offen und bietet viele Möglichkeiten – genau das sieht man den Arbeiten auch an. Keine ist wie die andere. Hinter jeder steckt Zeit, Kreativität und oft mehr, als man auf den ersten Blick erkennt. Kunst zeigt, wie ihr auf die Welt schaut, was euch beschäftigt, was euch freut oder auch nachdenklich macht“, sagte die Beigeordnete Lena Dürphold. „Es braucht auch Mut, die eigenen Werke einzureichen und zu zeigen – deshalb gilt euch allen großer Respekt.“
Der Scharfenberger-Kunstpreis wird alle zwei Jahre im Rahmen eines Schulwettbewerbs vergeben und geht auf eine Schenkung des 1989 verstorbenen Architekten Karl Scharfenberger zurück. Neben einer Urkunde erhalten die Preisträger Geldpreise im Gesamtwert von über 800 Euro aus der Stiftung. Auch in diesem Jahr führt Paul Scharfenberger das Engagement der Familie fort.
Die ersten Preise in den jeweiligen Altersstufen gingen an Greta Treier vom Max-Slevogt-Gymnasium (Unterstufe), Emilia Traschütz von der Maria-Ward-Schule (Mittelstufe) sowie Emma Hein vom Otto-Hahn-Gymnasium (Oberstufe). Insgesamt wurden elf Preise, darunter zwei Sonderpreise, vergeben.
Das Thema „Spuren“ bot bewusst viel Raum für individuelle Interpretationen. Ob Malerei, Fotografie, Collage oder experimentelle Techniken – die Werke zeigen eindrucksvoll, wie unterschiedlich junge Menschen ihre Gedanken und Gefühle künstlerisch ausdrücken.
Die Ausstellung der eingereichten Arbeiten kann noch bis zum 19. Mai 2026 im Frank-Loebschen-Haus besucht werden. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 17 Uhr und freitags bis sonntags von 11 bis 13 Uhr.

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