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Überweisungen von Migranten aus Deutschland in ihre Heimat auf fast 18 Milliarden Euro gestiegen

30. Juni 2018 | Kategorie: Nachrichten, Politik

Symboldbild: dts

Berlin  – Die Geldüberweisungen von Migranten und Flüchtlingen an ihre Angehörigen zu Hause sind erheblich gestiegen.

Allein 2016 flossen 20,64 Milliarden Dollar (17,7 Milliarden Euro) aus Deutschland zurück in die Herkunftsländer – rund 6,5 Milliarden mehr als noch im Jahr 2007. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion zu „Rücküberweisungen aus Deutschland“ hervor, über die die „Welt“ berichtet.

Deutschland gehört demnach weltweit zu den größten Ausgangsländern privater Geldtransfers. Nur aus den USA, Saudi-Arabien und der Schweiz wurden 2016 noch größere Summen überwiesen.

Die Bundesregierung wertet die Rücküberweisungen in ihrer Antwort als „entwicklungsfördernd“, weil das Geld direkt vor Ort bei den Menschen in den Entwicklungsländern ankommt. Ziel sei es, die zum Teil sehr hohen Transaktionskosten bis 2030 auf weniger als drei Prozent zu senken.

Der AfD-Entwicklungspolitiker Markus Frohnmaier kritisierte, dass möglicherweise auch Empfänger von staatlichen Sozialleistungen in Deutschland einen Teil ihres Geldes an ihre Familien zu Hause weiterleiten. „Es kann nicht sein, dass Entwicklungshilfe aus dem deutschen Sozialsystem finanziert wird“, sagte Frohnmaier. Seine Partei fordere ein Verbot für Migranten, Gelder aus Sozialleistungen in ihre Heimatländer zu überweisen.

Der entwicklungspolitische Sprecher der Grünen, Uwe Kekeritz, sieht hingegen in den Rücküberweisungen auch einen Beitrag zur Fluchtursachenbekämpfung. „Die Migranten schaffen eine Lebensperspektive für die Menschen in ihren Heimatländern und halten sie davon ab, sich auf die gefährliche Flucht in Richtung Europa zu begeben“, sagte Kekeritz. (dts Nachrichtenagentur)

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5 Kommentare auf "Überweisungen von Migranten aus Deutschland in ihre Heimat auf fast 18 Milliarden Euro gestiegen"

  1. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    20,64 Milliarden Dollar geteilt durch die Anzahl der „TRAUMatisierten“ (ca. 2 Mio) ergibt pro Nase in etwa 10.000 Euro.

    10.000 Euro! Wer zahlt das?

    Wenn DU pro Jahr weniger übrig hast?
    Dann hat das einen Grund.
    Und der sitzt in Berlin und sollte dringendst abgewählt werden….

  2. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Man fasst es nicht.

    Das ist wirklich keinem Bürger, keinem Wähler mehr vermittelbar, was in diesem Staat abläuft.

    Es stellt sich natürlich die Frage, warum deutsche Harz IV-Bezieher kaum über die Runden kommen, zur Tafel gehen und Flaschen sammeln müssen, während Migranten 17 Milliarden € an Angehörige überweisen können!

    Man fasst es nicht.

  3. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Bereits vor 2,5 Jahren hat mir eine Frau vom Ausländeramt gesagt, dass man sich bei der Postbank wundert, was für Beträge da teilweise überwiesen werden.

    Ich gehe mal davon aus, dass eine Vermögensprüfung hier generell nicht stattfndet, während erdutesche Hartzer alles umgedreht bekommt.

    Ob das Geld in den Zielländern den Armen oder den Reichen zu gute kommt – niemand weiß es…

  4. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Wenn Migranten 18 Milliarden in ihre Heimatländer überweisen können, beweist das, dass sie 18 Milliarden zu viel bekamen.

  5. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    18 milliarden Euro haben die „Flüchtlinge“ in ihre Heimat überwiesen.

    Damit können neue Schleuser bezahlt werden.
    Also kommen noch mehr her.