
Florian Zickwolf (stellvertretender Schulleiter der IGS Thaleischweiler-Fröschen), TU-Präsident Prof. Dr. Helmut J. Schmidt, Jörg Neurohr (Schulleiter der IGS Enkenbach-Alsenborn), Roland Frölich (Schulleiter des Hohenstaufen-Gymnasiums Kaiserslautern) und Prof. Dr. Werner R. Thiel (Geschäftsführender Leiter des ZfL) nach der Vertragsunterzeichnung (v.l.n.r.).
Foto: TU Kaiserslautern.
Kaiserslautern – An der TU Kaiserslautern wurden im Rahmen der Initiative „Netzwerkschulen TU Kaiserslautern“ (kurz: TU Net) in einem zweiten Durchlauf Verträge zwischen der Universität und drei rheinland-pfälzischen Schulen unterzeichnet.
Dem TU Net gehören somit nun auch das Hohenstaufen-Gymnasium Kaiserslautern, die IGS Enkenbach-Alsenborn und die IGS Thaleischweiler-Fröschen an, die gemeinsam mit der TU Kaiserslautern Kooperationsprojekte durchführen werden. Seit 2013 sind bereits vier weitere Schulen Mitglieder des TU NET.
Dank dieser Initiative, die vom Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) koordiniert wird, werden die bestehenden Kontakte zu Schulen in ein Netzwerk für Forschung, Lehre und Fortbildung in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) weiterentwickelt.
Das TU Net schafft eine weitere Brücke zwischen der Technischen Universität und den nun insgesamt sieben Schulen, die alle beteiligten Institutionen miteinander verbindet und Übergänge zwischen ihnen erleichtert.
Aktuelle Projekte gibt es in den Bereichen der Biologie, Chemie, Elektrotechnik, Geographie, Informatik, Mathematik, Physik und Bildungswissenschaften. Hierfür sind in 2015 unter anderem Workshops zum weiteren Ausbau und zur Verstetigung geplant.
Der Mehrwert für alle Beteiligten liegt auf der Hand: So erhält die TU Kaiserslautern die Möglichkeit, Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich der Fachdidaktik in Zusammenarbeit mit den Netzwerkschulen durchzuführen.
Die Netzwerkschulen wiederum erhalten die Gelegenheit zur Fortbildung ihrer Lehrkräfte sowie zur Heranführung ihrer Schüler an die Universität, indem die Schulen in unterschiedliche Aktivitäten und Angebote der beteiligten Fachbereiche eingebunden werden.
Auch Lehramtsstudierende profitieren von diesem Programm, denn durch kleine in der universitären Lehre verankerten Forschungsprojekte wird ihre Ausbildung praxisbezogener, beispielsweise durch die Erprobung und Erforschung von selbstentwickelten Unterrichtssequenzen.
Durch die Verzahnung von Maßnahmen der universitären Lehrerbildung mit der Handlungsebene des schulischen Ausbildungs- und Praxisfeldes wird damit die Wirksamkeit der Lehrerausbildung erhöht und die Professionalisierung der Lehrkräfte verbessert. (red)

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