Freitag, 24. Januar 2020

Schnelles Internet in Neupotz – ab jetzt und sogar mit 250 MBit/s

17. Dezember 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Wirtschaft in der Region

Für die Ortsgemeinde Neupotz ist das schnelle Internet ein wichtiger Standortfaktor. V.l.: Bürgermeister Karl Dieter Wünstel, Gerd Schäfer (Deutsche Telekom AG, Infrastrukturvertrieb Südwest) und Ortsbürgermeister Roland Bellaire.
Fotos: VG Jockgrim

Neupotz – Die Deutsche Telekom hat am 13. Dezember gemeinsam mit Bürgermeister Karl Dieter Wünstel und Ortsbürgermeister Roland Bellaire das neu ausgebaute Breitbandnetz im Altortbereich von Neupotz in Betrieb genommen.

Somit sind digitale Anwendungen wie Video-Streaming, Gaming oder „Arbeiten von Zuhause“ möglich. Es eignet sich auch für Technologien wie Virtual Reality, Telemedizin und Smart Home.

Der Verteiler ist am Ortseingang (vom Neubaugebiet Hardtwald aus kommend) positioniert. Im Verteiler wandelt sich das Lichtsignal der Glasfaser in ein elektrisches Signal um. Dadurch sind die hohen Bandbreiten von bis zu 250 Megabit pro Sekunde (MBit/s) möglich. Es gilt die Faustregel: Je näher der Kunde am Verteiler wohnt, desto höher die Geschwindigkeit.

Wichtig: Neupotzer Bürger, die das schnelle Internet nutzen möchten, müssen entweder bereits bestehende Verträge anpassen oder einen neuen Vertrag abschließen.

Bürgermeister Karl Dieter Wünstel freut sich, dass nach einigen Verzögerungen und vielen Gesprächen der Glasfaserausbau nicht wie ursprünglich geplant bis zu einer Bandbreite von bis zu 100 Mbit/s erfolgt sei, sondern direkt die zweite Ausbaustufe von bis zu 250 Mbit/s realisiert wurde.

Er ist überzeugt, dass das schnelle Internet ein wichtiger Baustein für die Zukunftsfähigkeit von Neupotz ist. Immer häufiger würden Systeme eingesetzt, die auf eine schnelle Internetverbindung angewiesen sind. Deshalb sei eine moderne Infrastruktur ein wichtiger Standortvorteil – für jeden Haushalt (Wertsteigerung der Immobilie) und für jeden Betrieb, so Wünstel.

Für den Glasfaserausbau wurden keine Mittel der Ortsgemeinde benötigt. Wünstel und Bellaire bedankten sich bei der Telekom, die den Ausbau in Eigenleistung vorangetrieben hatte, für die Investition. Auch in Bezug auf den Mobilfunkausbau gehe es voran, stellte Bellaire fest. Die Tiefbauarbeiten für das zukünftige D1-Netz seien bereits abgeschlossen, die Antenneninstallationen laufe gerade.

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