Montag 11.Mai 2026

Präsidentenwechsel bei Lionsclubs Wörth-Kandel und Marchtrenk-Welser Heide: Dr. Elmar Birk und Siegfried Baumann übernehmen Ämter – Jumelage im Breisgau

9. Juli 2025 | Kategorie: Kreis Germersheim

Dr. Elmar Birk, Dr. Christian Hogrefe, Christoph Schneeberger, Siegfried Baumann.
Foto: Über Lions Club Wörth-Kandel

Wörth-Kandel/Breisgau –  Präsidentenwechsel und partnerschaftlicher Austausch standen im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens der Lionsclubs Wörth-Kandel und ihres österreichischen Partnerclubs Marchtrenk-Welser Heide.

Im Rahmen der traditionellen Jumelage im Breisgau übergab Dr. med. Hans-Christian Hogrefe sein Amt an Dr. Elmar Birk aus Rülzheim, der bereits in früheren Jahren die Präsidentschaft innehatte. Auf österreichischer Seite trat Siegfried Baumann die Nachfolge von Christoph Schneeberger an und übernimmt damit bereits zum dritten Mal die Leitung des Clubs.

Das Treffen stand unter dem Motto „Freundschaft pflegen und Gutes tun“ – ein Leitsatz, den Hogrefe seinem Präsidentenjahr 2024/25 vorangestellt hatte. Er zeigte damit, dass sich berufliches Engagement, Familienleben und die Übernahme ehrenamtlicher Verantwortung durchaus miteinander vereinbaren lassen.

Unter seiner Leitung, so heißt es seitens des Clubs, sei es gelungen, die Mitglieder nicht nur bei zahlreichen Veranstaltungen enger zusammenzubringen, sondern auch die grenzüberschreitende Verbindung mit dem Partnerclub aus Österreich weiter zu festigen.

Beispielhafte Hilfsprojekte

Neben dem gesellschaftlichen Miteinander stand im zurückliegenden Jahr vor allem die Unterstützung sozialer Projekte im Vordergrund. Mehr als 30.000 Euro konnte der Lionsclub Wörth-Kandel an Spenden weiterleiten – unter anderem an die Lebenshilfe Wörth, die Lebensmission Haiti, die Togohilfe, die Musikschule Wörth-Kandel, den Naturschutzverband, den Bürgerverein Kandel und für die Restaurierung der Orgel in Erlenbach.

Möglich wurde das durch die tatkräftige Unterstützung des gesamten Clubs, der Lionessen sowie vieler Helferinnen und Helfer bei Aktionen wie dem beliebten Lions-Basar oder dem Adventskalenderverkauf.

Drei Tage gelebte Partnerschaft

Die Jumelage im Breisgau bot dann Gelegenheit, die freundschaftlichen Beziehungen mit dem LC Marchtrenk-Welser Heide weiter zu vertiefen. Drei sonnige – und teils sehr heiße – Tage verbrachten die Mitglieder beider Clubs miteinander. Gemeinsame Besichtigungen führten sie unter anderem in die ehemalige vorderösterreichische Hauptstadt Freiburg im Breisgau und nach Breisach, der ersten Europastadt, sowie auf eine gemütliche Fahrt mit dem historischen „Rebenbummler“ durch den Kaiserstuhl.

„Die Verständigung über Ländergrenzen hinweg klappte problemlos, sodass bestehende Freundschaften vertieft und neue geknüpft werden konnten“, hieß es von beiden Seiten.

Frauen im Club selbstverständlich

Eine Premiere gab es bei der Jumelagefeier auch für den österreichischen Partnerclub: Erstmals wurden dort zwei Lionsfreundinnen offiziell aufgenommen. Für den LC Wörth-Kandel ist weibliches Engagement längst selbstverständlich. Seit 2009 gehören Frauen fest zum Clubleben, und gleich viermal übernahmen sie seither das Präsidentenamt – zum Beispiel Sevilay Huesman-Koecke aus Wörth, die während der Corona-Jahre den gesamten Distrikt Südwest als Governorin leitete und sich bis heute überregional im Hilfswerk Deutscher Lions engagiert.

Neues Präsidentenmotto setzt musikalischen Akzent

Mit der Amtsübergabe an Elmar Birk bleibt der Lionsclub Wörth-Kandel in erfahrenen Händen. Birk will die erfolgreichen Aktivitäten mit gewohntem Elan fortsetzen. Sein Motto für das neue Präsidentenjahr lautet: „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“. Die Mitglieder sind gespannt, wie sich der passionierte Musiker selbst musikalisch ins Clubleben einbringen wird.

Die gelungene Jumelage und die Präsidentenwechsel auf beiden Seiten machten einmal mehr deutlich, dass moderne Lionsclubs nichts mit verstaubten elitären Runden zu tun haben. Vielmehr engagieren sich dort Frauen und Männer aller Altersgruppen gemeinsam, um Menschen in Not zu helfen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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