Peter Härtling ist heute (10. Juli) im Alter von 83 Jahren in Rüsselsheim gestorben.
Ministerpräsidentin Malu Dreyer zeigte sich tief betroffen von dem Tod des Schriftstellers. „Mit Peter Härtling hat Deutschland einen seiner größten Autoren verloren, jemanden der Generationen gefesselt und begeistert hat“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
Besonders hob sie sein vielfältiges soziales und politisches Engagement hervor. „Peter Härtling hat es nie gereicht über die Gesellschaft zu schreiben, er hat sich stets als Teil von ihr begriffen und wollte sie aktiv mitgestalten“, so die Ministerpräsidentin.
Sie wies auf die vielfältigen Verbindungen des Landes Rheinland-Pfalz zu dem Schriftsteller hin, so sei Peter Härtling nicht nur Schreiber der Stadt Mainz, sondern auch Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz gewesen.
„Rheinland-Pfalz hat Peter Härtling geachtet und geschätzt, umso schmerzhafter trifft uns nun dieser Verlust“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
Sie sprach der Familie im Namen des Landes Rheinland-Pfalz ihr Beileid aus und betonte, dass das Land ihm ein ehrendes Andenken bewahren werde. „Peter Härtling mag von uns gegangen sein, aber er hat uns mit seinem Werk ein großes und reichhaltiges Erbe hinterlassen, dass ihm auch in den Köpfen und Herzen künftiger Generationen einen festen Platz sichern wird“, so die Ministerpräsidentin.
Peter Härtling:
Der 1933 geborene Chemnitzer schrieb neben zahlreichen Kinderbüchern auch Romane, Gedichte, Essays und autobiografische Texte. Härtling erhielt unter anderem 1995 das Große Bundesverdienstkreuz und 2003 den Deutschen Bücherpreis für sein Gesamtwerk.
Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Theo haut ab“ (1977) und „Leben lernen“ (2003). Zuletzt erschien „Verdi – Ein Roman in neun Fantasien“ (2015). Wie sein Verlag mitteilte, starb der Schriftsteller nach kurzer schwerer Krankheit. (red/dts nachrichtenagentur)

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