
Die Stadt will sich für die Landesgartenschau 2026 bewerben.
Foto: Rolf Schädler
Neustadt. Neustadt an der Weinstraße möchte Gastgeberin der Landesgartenschau 2026 werden.
Die Gründe: Bei Landesgartenschauen geht der Blick bewusst über das Thema der reinen Freiraumgestaltung hinaus und nutzt Synergien mit anderen Themen wie Ökologie, Artenschutz, Biodiversität, aber auch Klimaschutz und nachhaltigen Städtebau und Verkehrsentwicklung.
Themen, die bei der Stadt einen hohen Stellenwert haben und im besonderen Maße entwickelt werden. Weiterhin befördern Landesgartenschauen aber auch Zukunftsthemen, wie den verantwortlichen Umgang mit Ressourcen, die Stärkung der Lebensqualität im direkten Wohnumfeld sowie die nachhaltige Entwicklung der austragenden Städte.
„Alles Gründe warum wir unbedingt die Landesgartenschau 2026 in Neustadt an der Weinstraße ausrichten möchten“, so Silke Hauenstein vom Stadtmarketing Kommunikation.
Eigens für die Bewerbungsphase der Landesgartenschau Neustadt an der Weinstraße 2026 wurde in Zusammenarbeit mit der shapefruit AG aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, ein Logo entwickelt.
Auf der Projektwebsite lgs.neustadt.eu findet man hier ab sofort aktuelle Informationen, allgemeine Hintergrundinformationen, wichtige Termine und Veranstaltungen.
„Wir werden unsere Bürger und alle anderen Interessierten auf unserer Projektwebsite über die aktuellen Entwicklungen und Planungen rund um unsere Bewerbung zur Landesgartenschau Neustadt an der Weinstraße 2026 auf dem Laufenden halten“, so Hauenstein.
Darüber hinaus biete die Webseite auch die Möglichkeit, Ideen, Anregungen und konstruktive Anmerkungen loszuwerden und man könne Teil der Community werden indem man sich für den Newsletter anmeldet, der in regelmäßigen Abständen die wichtigsten News direkt liefert.
„In diesem Jahr erfordern besondere Umstände kreative und neue Wege. Erstmalig laden wir Bürger und Interessierte zu unserem ersten Bar-Camp ein. Dieses findet am 30. September 2020 um 19 Uhr statt. Erleben Sie hier einen virtuellen Rundgang durch das angedachte Gelände für die Landesgartenschau.
Tauschen Sie sich mit anderen Bürgern und Interessierten aus und bringen Sie Ihre Ideen ein! Da die Teilnehmerplätze begrenzt sind, bitten wir um eine Anmeldung per Mail an lgs2026@neustadt.eu.
Zur Teilnahme werden eine Webcam und ein Mikro benötigt. Die Zugangsdaten erhalten Sie im Nachgang zur Anmeldung per Mail.
Gehen Sie mit uns diesen neuen Weg – wir sind gespannt!“, freut sich Hauenstein.
Wer sich dann doch lieber live vor Ort den „Suchraum“ anschauen möchte, für den bietet das LGS-Team am 2. Oktober ab 14 Uhr ein klassisches Format an. Hier findet die erste Bürgerbeteiligung zur Bewerbung zur Landesgartenschau 2026 statt.
Man kann in kleinen Gruppen das Gelände erkunden und sich informieren. Vor allem aber soll diese Begehung genutzt werden, um Ideen, Vorschläge und Wünsche zum Thema Landesgartenschau seitens der Bürgerschaft zu sammeln.
Treffpunkt ist am Parkplatz vor dem Sportgelände des VFL Neustadt in der Branchweilerhofstraße. Gemeinsam werden ca. 2,5 km zu
Fuß zurückgelegt werden.
„Aufgrund der Anforderungen der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung, bitten wir Interessierte, sich vorab anzumelden. Bitte nutzen Sie hierfür unser Anmeldeformular auf unserer Website lgs.neustadt.eu“, erläutert Hauenstein das Procedere.

Quelle: Neustadt an der Weinstraße
Auf dem Gelände werden die Teilnehmer dann überwiegend in Kleingruppen unterwegs sein. Hierfür ist der erforderliche Abstand zu anderen Personen einzuhalten bzw. eine Mund-Nasen-Bedeckung, sofern die Einhaltung von Abständen nicht möglich ist, zu tragen.
„Wir wollen gemeinsam mit Ihnen unser Neustadt an der Weinstraße für die Zukunft aufstellen und freuen uns auf die Unterstützung, Anregungen und konstruktiven Ideen seitens der Bürger“.
In Kürze soll auf der Website lgs.neustadt.eu ein entsprechendes Format für Anregungen und Wünsche bereitgestellt werden.
Wenn es weitere Fragen zur Anmeldung oder anderen Themen rund um die Bewerbung zur Landesgartenschau 2026 gibt, können sich Bürger per Mail lgs2026@neustadt.eu oder per Telefon unter 06321 855-1559 melden. (desa/red)

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