
Ralf Bernhard, Stv. Amtsleiter und Abteilungsleiter der Abteilung Straße und OB Schlimmer stellen die Planungen vor.
Foto: Ahme
Landau. „Mit der Neugestaltung des Heinrich-Heine-Platzes schaffen wir eine Begegnungsstätte für Bürger, Anwohner und Besucher unserer Stadt“, so Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer bei der Vorstellung der diesbezüglichen Planungen.
Der Heinrich-Heine Platz bildet die letzte Brachfläche im ehemaligen Schlachthofgelände. Auf Grund seiner zentralen Lage und als Bindeglied zwischen Stadtbibliothek und dem „Boulevard Ostbahnstraße“ liegt er stark im öffentlichen Blickpunkt.
„Die Neugestaltung des Heinrich-Heine-Platzes bietet die Chance, einen attraktiven Zugangsbereich zur Stadtbibliothek zu schaffen, diese direkt über die bereits bestehende Brücke mit dem Boulevard Ostbahnstraße zu verbinden und den direkten Zugang zur Queich zu ermöglichen.
Das Gesamtensemble ‚Östliche Innenstadt‘ stimmt einfach!“, stellt es der Stadtchef auch im Hinblick auf die positive Veränderung im Bereich des Ostparks und des neu entstandenen Cafés an der Ostbahnstraße fest.
Weiterhin werden die Parkmöglichkeiten geordnet und 16 Stellplätze für die Nutzer der Stadtbibliothek zur Verfügung gestellt.
Der Zugang zur Queich mit einer Höhendifferenz von ca. vier Metern, erfolgt über zwei großzügige Abtreppungen die zusätzlich mit einer Rampe ausgestattet werden. OB: „Dadurch kann die Queich barrierefrei für mobilitätseingeschränkte Personen erreicht und erlebbar gemacht werden.“
Die Planung ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet.
– Gelber Plattenbelag auf dem Zugangsweg und vor der Stadtbibliothek
– Wassergebundene Befestigung des oberen Platzes und Rasenfläche auf den unteren Flächen
– Abtreppung bis in die Queich über zwei Niveauflächen mit Betonblockstufen
– Barrierefreie Gestaltung des Queichzugangs durch ein Rampenbauwerk
– Verzicht auf ein Geländer zur Queich
– Asphaltierte Zufahrt von der Schlachthofstraße zu den Stellplätzen
– Anlage von 16 Stellplätzen in Pflasterbauweise
– Neupflanzung von ca. 15 Bäumen
– Die Möglichkeit eines Anbaus an den Schlachthofturm bleibt erhalten
– Beleuchtung des Platzes mittels Lichtstelen
In einem ersten Bauabschnitt wird der Bereich zwischen Queich und Schlachthofturm umgebaut. Die Umgestaltung des nördlichen Teilbereiches erfolgt nach der Sanierung des Schlachthofturms.
Die Kosten des Ausbaus für den ersten Bauabschnitt betragen ca. 800.000 €. Die Maßnahme wird vom Land Rheinland-Pfalz aus Mitteln der Städtebauförderung bezuschusst.
Die Bauzeit wird sich von Juli 2014 bis Anfang 2015 erstrecken.
„Wir errichten hier einen Platz für Menschen als Erlebnisraum und Begegnungsstätte, der sich durch eine vorbildliche städtebauliche Gestaltung auszeichnet“, so der Oberbürgermeister abschließend. (stadt-landau)
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