
Foto: dts nachrichtenagentur
Hamburg – In der Affäre um gefälschte Reportagen von Ex-Spiegel-Journalist Claas Relotius zieht die Chefredaktion des Magazins nun selbst personelle Konsequenzen.
Die „Bild“ berichtet in ihrer Samstagausgabe über ein Schreiben des designierten Chefredakteurs Steffen Klusmann an die Mitarbeiter, wonach Ullrich Fichtner und Matthias Geyer „ihre neuen Verträge erst mal aussetzen und ruhen lassen“, bis die hausinterne Kommission die Relotius-Affäre „abschließend untersucht“ habe.
Der Fälscher-Fall habe „bei einigen die Frage aufgeworfen, ob Ullrich Fichtner als Chefredakteur und Matthias Geyer als Blattmacher nach einem solchen Desaster eigentlich noch tragbar sind“, schreibt Klusmann. Der eine habe „Claas für den `Spiegel` entdeckt“, der andere habe ihn fest angestellt und „bis zuletzt geführt“.
Beide hätten bereits ihren Rücktritt angeboten. Davon will Klusmann aber vorerst keinen Gebrauch machen, auch wenn der Fall für den „Spiegel“ noch lange nicht ausgestand en und „groß und gefährlich“ sei.
Ohne die Onliner hätte die Angelegenheit zudem „auch ganz anders für uns verlaufen können“. An die Mitarbeiter appelliert Klusmann, die Causa Relotius „nicht nur Begleichung alter Rechnungen im Haus“ zu missbrauchen. Die Spiegel-Mannschaft habe es selbst in der Hand, „aus der Krise die richtigen Schlüsse zu ziehen – oder es maximal zu versemmeln“. (dts Nachrichtenagentur)
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Diesen Artikel drucken



Hamburg – Claas Relotius, der im Spiegel zahlreiche gefälschte Reportagen veröffentlicht hat, hätte laut eines Berichts von Zeit-Online von den verantwortlichen Redakteuren ...
Hamburg – Der Reporter Juan Moreno, der im vergangenen Jahr den Skandal um den damaligen „Spiegel“-Redakteur Claas Relotius aufgedeckt hatte, hat seine ...
Potsdam – Der ehemalige Brandenburger AfD-Chef Andreas Kalbitz lässt sein Amt als Chef der AfD-Landtagsfraktion vorerst ruhen. Das teilte er am Dienstag ...
Karlsruhe – Generalbundesanwalt Harald Range lässt die Ermittlungen gegen Andre Meister und Markus Beckedahl von „Netzpolitik.org“ vorerst ruhen. Dies geschehe „mit Blick ...
Hamburg – Die Redaktion des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ ist nach eigenen Angaben ins Visier von US-Geheimdiensten geraten. Dies ergibt sich dem Magazin ...
Berlin – Der Verleger Christoph Links, Sprecher der Interessengruppe Meinungsfreiheit im Börsenverein des Deutschen Buchhandels, hat die Entscheidung des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ ...
Mainz – Die Ministerin für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz, Anne Spiegel (Grüne), ist im vierten Monat schwanger und erwartet im ...
Hamburg/Speyer – Wolfgang Büchner wird neuer Chefredakteur des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ und der Internetseite „Spiegel Online“. Das teilte der „Spiegel“-Verlag mit. Büchner ...
Köln – Der WDR hat einen „Spiegel“-Bericht als „unwahr und tendenziös“ bezeichnet, in dem dem Sender vorgeworfen wurde, einen Radiobeitrag über den ...
Berlin – Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) lässt Zeugen zur Berateraffäre aus ihrem Haus für deren Auftritt vor dem Untersuchungsausschuss wiederum ...













Ganz sicher ist Herr Relotius ein Provokateur der „bösen Rechten“, der in die Redaktion des Spiegels hineingeschmuggelt wurde, um die „Qualitätsmedien“ zu diskreditieren!
Wir sollten die Mittel für den „Kampf gegen Rechts!“ aufstocken, damit keine weiteren „Journalisten mit Haltung“ enttarnt und instrumentalisiert werden. Denn das würde die Bürger nur unnötig beunruhigen.