
Foto: Pfalz-Express
Berlin/Magdeburg – Bund und Länder haben sich am Mittwoch auf neue Corona-Maßnahmen über den 30. November hinaus geeinigt.
Das teilte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) am Mittwochabend mit.
So sollen Hotels und Restaurants bis 20. Dezember geschlossen bleiben, es könne aber je nach Bundesland und Region Unterschiede geben, sagte der CDU-Politiker.
In Hotspots sollen ab einer Sieben-Tages-Inzidenz von 200 für Schulen ab Jahrgangsstufe acht Wechsel-Modelle erstellt werden, bei denen eine Hälfte der Klasse zum Präsenzunterricht erscheint, während die andere Hälfte von zuhause zugeschaltet wird.
Vom 23. Dezember bis 1. Januar dürfe man sich zu zehnt treffen, sagte Haseloff. Das solle aber nicht heißen, „dass dort möglichst zehn unterschiedliche Hausstände unterwegs sind, sondern, dass es sich möglichst um die Personen handelt, die zusammen gehören“, sagte der Ministerpräsident nach der Schalte von Ministerpräsidenten und Kanzleramt.
Weiterhin soll der Skitourismus bis zum 10. Januar verhindert werden, auch mithilfe europäischer Regelungen. Die Finanzhilfen im Dezember sollen 17 Milliarden Euro betragen.
In Fernverkehrszügen sollen nur noch Fensterplätze buchbar sein, die Sitzplatzkapazität wird allerdings deutlich erhöht. Silvester solle es keine Menschenansammlungen zum Böllern geben, aber es gebe kein Verkaufsverbot für Feuerwerkskörper. (dts Nachrichtenagentur)
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