Berlin – Der Bundeswehrverband reagiert mit harter Kritik auf die Vorwürfe von CSU-Vize Peter Gauweiler am Verhalten der inzwischen freigelassenen deutschen Geiseln in der Ukraine.
Der Bundesvorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, Oberstleutnant André Wüstner, sagte der Zeitung „B.Z.“ : „Wenn hier etwas einen unguten Eindruck macht, sind es die Bemerkungen von Herrn Gauweiler, und nicht das Verhalten des deutschen Offiziers. Wir haben bei der Bundeswehr den Grundsatz `erst denken, dann drücken, dann sprechen`“, sagte Wüstner in Anspielung auf Verhaltensregeln beim Funken.
„Es wäre gut, wenn sich das auch Herr Gauweiler zu Herzen nehmen würde. Ich bin allerdings überzeugt, dass dies nicht die allgemeine Auffassung der CSU ist, sondern, dass Herr Gauweiler erneut versucht, Profil zu gewinnen – diesmal leider auf Kosten der Soldaten.“ (dts Nachrichtenagentur)

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