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„Jahrhunderthochwasser in Bayern? Nein, als Folge des Klimawandels ist das sog. Jahrhunderthochwasser in Süddeutschland längst zum Jahrzehnthochwasser in der Nähe von Flüssen mutiert.
Und was fordert deshalb Bayerns Ministerpräsident Markus Söder? Neben bestürzter Anteilnahme, schneller und unbürokratischer Hilfe die Einführung einer Pflichtversicherung für Elementarschäden, damit die Bürger nicht auf ihren Kosten sitzenbleiben und wie im Ahrtal noch immer in Wohncontainern ausharren müssen.
Auf diesem Wege verlagert Markus Söder das Problem des ständigen Hochwassers auf jeden einzelnen „pflichtversicherten“ Bürger. Denn, die jeweilige Versicherung wird natürlich die Beiträge zur Elementarversicherung bei Hochwasser in den vom Hochwasser gefährdeten Regionen sehr viel höher ansetzen als in weniger gefährdeten Gebieten. Viele Bürger werden sich daher eine Elementarversicherung in bedrohten Hochwassergebieten überhaupt nicht leisten können.
Hier ist vor allem der Staat in der Pflicht. Gegen Jahrzehnthochwasser hilft nur ein angepasster Hochwasserschutz mit z. B. wesentlich stabileren und höheren Dämmen, eine effektivere Gebäudesicherung im Katastrophenfall, Renaturierung von Flüssen und keine Genehmigung mehr von Neubauten in Flussnähe.
Das ist oberste Staatspflicht, um zukünftige Hochwasserschäden vom deutschen Volke abzuwenden. Wir können es uns nämlich nicht länger erlauben, z. B. der Ukraine schon während des Krieges mit Russland den Wiederaufbau ihres Landes finanziell zu garantieren, wenn wir noch nicht einmal in der Lage sind, Deutschland vor dem bedrohlichen und Existenzen zerstörenden Hochwasser dauerhaft zu schützen. Zuerst muss der Wiederaufbau Deutschlands nach dem verheerenden Hochwasser erfolgen.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Leser Roland Klose
Bad Fredeburg

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