Berlin – Der neue US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, will sich entgegen früherer Aussagen doch nicht dafür einsetzen, dass konservative Kräfte in Europa gestärkt werden.
„Ich bedauere die Tatsache, dass meine Worte falsch interpretiert wurden“, sagte Grenell dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Um es klarzustellen: Ich habe nicht die Absicht, mich in politische Angelegenheiten aktiv einzumischen.“
Er sehe sich verpflichtet, mit allen Regierungen und allen politischen Parteien zusammenzuarbeiten, um die transatlantischen Beziehungen zu stärken.
Zu seinem Treffen mit Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte Grenell: „Wir kennen uns seit Kurzem und sind gute Freunde, mehr nicht. Ich mag ihn sehr.“
Zu möglichen Ambitionen Spahns auf eine Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel sagte Grenell: „Ich weiß nicht, was er in Zukunft tun wird. Das liegt bei ihm.“ (dts Nachrichtenagentur)

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