
Symbolbild: Pfalz-Express
Ein Haustier bedeutet eine große Verantwortung und viele Menschen machen sich Gedanken darüber, was sie alles tun können, damit es ihrem Tier gutgeht.
Unter anderem stellt sich die Frage nach dem richtigen Futter. Bei Katzen ist das ein großes Thema. Die artgerechte Haltung von Katzen beinhaltet auch die Fütterung. Gerade Katzen gelten jedoch als sehr wählerisch. Gut zu wissen ist daher, ob eine Fütterung mit Nassfutter oder mit Trockenfutter ausreichend ist.
Welche Vorteile hat Nassfutter für Katzen?
Normalerweise nutzen Katzen sehr gerne Nassfutter. Es hat einen umfassenden Geschmack und wenn sich der Halter für ein hochwertiges Produkt entscheidet, wird die Katze auch mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt.
Wer sich erst einmal einen Überblick verschaffen möchte, der kann beispielsweise den Katzennassfutter Test bei Katzenkram.net nutzen und sich einen ersten Überblick verschaffen.
Generell bringt Nassfutter einige Vorteile mit:
· Versorgung mit Flüssigkeit
Ein sehr großer Vorteil von Nassfutter ist, dass die Katze gleichzeitig mit Flüssigkeit versorgt wird. Einige Katzen nehmen nicht gerne Flüssigkeit von selbst auf. So ist sichergestellt, dass der Körper versorgt wird.
· Lange Haltbarkeit
Katzennassfutter hat, wenn es originalverpackt ist, eine lange Haltbarkeit. Das heißt, es kann auch ausgezeichnet auf Vorrat gekauft werden. Das ist allerdings nicht immer ratsam, da Katzen den Geschmack ändern und gerne genutztes Futter nach einiger Zeit vielleicht ablehnen.
· Gewichtskontrolle
Durch den hohen Gehalt an Flüssigkeit ist Nassfutter faktisch gesehen eher verdünnt. Dadurch hat es – auf die Menge gesehen – weniger Kalorien als Trockenfutter und kann auch besser dosiert werden.
Gibt es Nachteile?
Es gibt Hersteller, die reichern das Nassfutter mit Getreide an. Dies ist wenig nahrhaft und für die Katze auch nicht gesund. Daher muss beim Kauf unbedingt auf die Qualität geachtet werden. Zudem ist offenes Nassfutter nicht lange haltbar und es bringt viel Verpackungsmüll mit sich.
Braucht eine Katze dringend Nassfutter?
Es ist nicht unbedingt notwendig, eine Katze mit Nassfutter zu ernähren. Wer ganz auf Trockenfutter setzen möchte, der kann dies durchaus tun. Einige Stubentiger mögen Trockenfutter besonders gerne. Zudem hat es den Vorteil, dass Trockenfutter den ganzen Tag zur Verfügung gestellt werden kann, da es nicht verdirbt.
Ebenfalls wichtig ist Trockenfutter für die Mundhygiene der Katze. Die festen Stücke müssen richtig gekaut werden. Es bildet sich mehr Speichel und Zahnbelag wird entfernt. Dadurch reduziert sich die Gefahr für Zahnschäden und Zahnstein.
Allerdings ist hier der Aspekt der fehlenden Flüssigkeit. Wer jedoch eine Katze hat, die von selbst viel Wasser trinkt, der kann auf Nassfutter verzichten und ausschließlich Trockenfutter zur Verfügung stellen.
Kann ich meine Katze barfen?
Interessant ist auch die Frage, ob BARF bei Katzen eigentlich auch möglich ist. Viele Halter barfen ihre Hunde. Das heißt, sie ernähren sie mit frischem Fleisch, Kräutern und Gemüse. Auch Katzen sind in dem Sinne Raubtiere.
Daher ist es durchaus relevant darüber nachzudenken, die Katze vielleicht ebenfalls auf diesem Weg artgerecht zu ernähren. Das ist grundsätzlich möglich. Wichtig ist es, hochwertiges Fleisch zu kaufen und auf eine ausgewogene Ernährung zu achten.
Es gibt Seminare und Beratungen, über die wichtige Grundlagen vermittelt werden. Ein großer Vorteil dieser Ernährungsform ist natürlich, dass Halter genau wissen, was ihre Katze zu sich nimmt und was im Futter enthalten ist. Nach einigen Futterskandalen in der Vergangenheit bei Trockenfutter und Feuchtfutter, ist dieser Wunsch verständlich.
Dennoch verweisen Tierärzte darauf, dass BARF möglicherweise nicht die richtige Form der Ernährung ist. Grund dafür ist, dass rohes Fleisch oft viele Bakterien und Krankheitserreger enthält, die auch Erkrankungen bei den Katzen hervorrufen können. Zu beachten ist auch, dass beim BARF auf Knochen verzichtet werden sollte, da diese ein Verletzungsrisiko bergen.
Mischfutter als Alternative zu Nass- oder Trockenfutter als Alleinfutter
Eine gute Variante ist es, über Mischfutter nachzudenken. Hier wird die Katze sowohl mit Nassfutter als auch mit Trockenfutter ernährt. Dadurch profitiert sie von den Vorteilen der beiden Varianten. Das System der Mischfütterung wird von vielen Tierhaltern genutzt. Wichtig ist eine gute Dosierung, damit die Katze nicht zu viele Kalorien am Tag zu sich nimmt.
Hier wird normalerweise ein Futterplan erstellt. So erhält die Katze einmal am Tag Nassfutter, das für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung gestellt wird. Wird es innerhalb dieser Zeit nicht gefressen, ist eine Säuberung des Napfes zu empfehlen. Dadurch bleibt der Futterplatz hygienisch.
Trockenfutter steht dagegen den ganzen Tag zur Verfügung. Diese Lösung ist besonders artgerecht, da sich Katzen normalerweise über den Tag hinweg mit bis zu fünfzehn Beutetieren versorgen und somit nicht nur einmalig fressen.
Es braucht ein gutes Händchen um herauszufinden, welche Futtersorten von der Katze gerne angenommen werden. Sobald sich hier jedoch eine Tendenz zeigt, wird die Ernährung der Katze leichter.

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